
Akazienfaser
Akazienfasern werden aus dem Saft der Akazienbäume (Acacia) gewonnen. Dazu wird die Baumrinde am Stamm eingeschnitten und der austretende Milchsaft aufgefangen und getrocknet. Die nach der Trocknung zurückbleibenden, festen und hochverzweigten Zuckermoleküle (Arabinogalactosaccharide) werden als Akazienfasern bezeichnet.
Akazienfasern zählen wie Glucomannan und Inulin zu den wasserlöslichen Ballaststoffen. Diese werden im menschlichen Körper bis zum Dickdarm hin nicht verdaut, sondern erst von den im Dickdarm lebenden Bakterien fermentiert und dienen den Bakterien als Energiequelle. Die Fermentation von Akazienfasern findet dabei eher langsam und stetig statt, weshalb sie als progressiv fermentierende Ballaststoffe bezeichnet werden.