- Lebenskraftpur analysiert das Online-Suchinteresse zu verschiedenen Gesundheitsthemen in den 50 größten deutschen Städten
- In Ludwigshafen, Rostock und Halle wird besonders häufig nach Gesundheitsthemen gesucht
- Rund um das Thema Hormongesundheit herrscht der größte Informationsbedarf
Waghäusel, 06. Oktober 2026. Die eigene Gesundheit beschäftigt Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen: wenn Beschwerden auftreten, sie möglichen Beeinträchtigungen vorbeugen oder ihre körperliche und mentale Leistungsfähigkeit verbessern möchten. Doch welche Gesundheitsthemen lösen in Deutschland den größten Informationsbedarf aus und zeigen sich dabei regionale Unterschiede? Um diese Fragen zu beantworten, hat der mittelständische Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln Lebenskraftpur Online-Suchanfragen zu Begriffen aus zehn Gesundheitsthemen in den 50 größten deutschen Städten ausgewertet und zur besseren Vergleichbarkeit ins Verhältnis zur regionalen Google-Reichweite gesetzt.
Hier ist das Online-Interesse an Gesundheitsthemen besonders groß
Besonders ausgeprägt ist das Online-Suchinteresse demnach in Ludwigshafen am Rhein. In der Chemiestadt entfallen monatlich rund 827 Suchanfragen auf 100.000 Google-Nutzer. Das ist der höchste Wert unter allen analysierten Städten. Dahinter folgen Rostock mit 774 und Halle mit 739 Suchanfragen. Komplettiert werden die Top fünf durch Leverkusen (689) und Wuppertal (681).
Das geringste Interesse an Gesundheitsthemen zeigt sich hingegen in Frankfurt am Main. Hier werden lediglich 155 monatliche Anfragen je 100.000 Nutzer registriert. In Nürnberg (206), Düsseldorf (242), Bonn (255) und Lübeck (278) fällt das Online-Interesse ebenfalls eher bescheiden aus. Zum Vergleich: Im Durchschnitt der 50 untersuchten Städte liegt der Wert bei rund 477 Suchanfragen pro Monat und 100.000 Nutzer.
Hormone, Herz und Verdauung stehen besonders im Fokus
Auch die einzelnen Gesundheitsthemen werden online unterschiedlich stark nachgefragt. Mit durchschnittlich 121 monatlichen Suchanfragen je 100.000 Google-Nutzer liegt die Hormongesundheit mit Abstand an der Spitze. Zu diesem Bereich zählen unter anderem Suchanfragen zu Wechseljahren, PMS und dem Hormonhaushalt. Dahinter folgen Herz und Kreislauf mit durchschnittlich 76 Suchanfragen, Darm und Verdauung mit 73 sowie Knochen und Gelenke mit 71 Suchanfragen. Das geringste Suchinteresse entfällt auf die untersuchten Keyword-Sets zu Immunsystem (17), Gehirn und Konzentration (13) sowie Schlaf (12).
Hinter diesen bundesweiten Durchschnittswerten verbergen sich allerdings deutliche regionale Unterschiede. Um diese sichtbar zu machen, hat Lebenskraftpur zusätzlich untersucht, welche Gesundheitsthemen im Vergleich zum jeweiligen Suchniveau der einzelnen Städte überdurchschnittlich oft gesucht werden. Die größte Abweichung zeigt sich beim Immunsystem: In Leverkusen wird 78 Prozent häufiger nach den untersuchten Begriffen wie „Immunsystem stärken“, „Abwehrkräfte stärken“ oder „ständig krank“ gesucht, als es auf Grundlage des allgemeinen Suchniveaus der Stadt zu erwarten wäre.
Beim Thema Schlaf sticht Mülheim an der Ruhr hervor. Dort liegt das Suchinteresse rund 68 Prozent über dem Erwartungswert. Besonders stark beschäftigt das Thema Gewicht die Google-Nutzer in Hamm (+48 Prozent). Bei Gehirn und Konzentration weist Oldenburg mit rund 40 Prozent die größte positive Abweichung auf.
Lebenskraftpur-Gründer: Mehr Gesundheitswissen braucht auch mehr Orientierung
„Seit zehn Jahren beschäftigen wir uns bei Lebenskraftpur intensiv mit den Themen Longevity, Naturheilkunde, Ernährung und Wohlbefinden. In dieser Zeit haben wir natürlich sehr viel darüber gelernt, welche Fragen und Bedürfnisse unsere Kunden beschäftigen. Unser Jubiläum war für uns deshalb ein guter Anlass, diesen Blick zu erweitern und zu analysieren, wonach die Menschen in Deutschland rund um ihre Gesundheit online suchen. Besonders interessant finde ich, wie unterschiedlich stark die einzelnen Themen nachgefragt werden und wie deutlich sich teilweise auch regionale Schwerpunkte zeigen. Das zeigt einmal mehr, wie individuell die Fragen sind, die Menschen rund um ihre eigene Gesundheit beschäftigen“, sagt Fabian Fallenbüchel, Gründer und Geschäftsführer von Lebenskraftpur. Er ergänzt:
„Dass solche Themen heute präsenter sind, hat sicher auch mit dem Internet zu tun, das unseren Zugang zu Gesundheitswissen grundlegend vereinfacht hat. Das erleben wir auch in unserer täglichen Arbeit: Menschen beschäftigen sich heute viel intensiver mit ihrer Gesundheit und bringen entsprechend mehr Vorwissen mit. Allerdings begegnen ihnen online wissenschaftliche Erkenntnisse, persönliche Erfahrungen und falsche Behauptungen oft unmittelbar nebeneinander. Unser Anspruch ist deshalb, neben hochwertigen Produkten auch Orientierung zu bieten und komplexe Gesundheitsthemen verständlich und wissenschaftlich fundiert zu vermitteln. Zur guten Aufklärung gehört für mich aber genauso, die eigenen Grenzen zu kennen. So kann eine Online-Recherche helfen, den eigenen Körper besser zu verstehen und informierte Entscheidungen zu treffen. Doch wo Beschwerden anhalten oder ernsthaft sind, gehören Diagnose und Behandlung auch im Internet- und KI-Zeitalter in professionelle Hände.”
Über die Untersuchung
Für die Untersuchung wurde das Google-Suchinteresse zu Begriffen rund um körperliche und mentale Gesundheit sowie Wohlbefinden ausgewertet. Grundlage sind die durchschnittlichen monatlichen Suchanfragen im Zeitraum von August 2025 bis Juli 2026 in den 50 größten deutschen Städten. Insgesamt wurden 50 Suchbegriffe aus zehn Themenbereichen berücksichtigt. Um Städte unterschiedlicher Größe und Google-Reichweite miteinander vergleichen zu können, wurde das jeweilige Suchvolumen ins Verhältnis zur regionalen Google-Reichweite gesetzt und als anteiliges Suchvolumen je 100.000 Nutzerinnen und Nutzer ausgewiesen.
Zusätzlich wurde untersucht, welche Gesundheitsthemen in den einzelnen Städten gemessen am jeweiligen allgemeinen Suchniveau über- oder unterdurchschnittlich stark nachgefragt werden. Dafür wurde zunächst ermittelt, wie stark das gesamte Suchinteresse einer Stadt über alle zehn Themenbereiche hinweg vom Durchschnitt der 50 untersuchten Städte abweicht. Auf dieser Grundlage wurde anschließend für jeden einzelnen Themenbereich berechnet, welches Suchinteresse angesichts des allgemeinen Suchniveaus der jeweiligen Stadt zu erwarten wäre. Die ausgewiesenen Prozentwerte zeigen, um wie viel das tatsächlich gemessene Suchinteresse über oder unter diesem Erwartungswert liegt. Dadurch lassen sich thematische Besonderheiten einer Stadt unabhängig davon erkennen, ob dort insgesamt besonders viel oder besonders wenig nach Gesundheitsthemen gesucht wird.
Die Analyse umfasst folgende Themenbereiche und Suchbegriffe: Darm und Verdauung: „Durchfall“, „Sodbrennen“, „Blähungen“, „Verstopfung“, „Magenschmerzen“. Schlaf: „Schlafstörung“, „Schlaflosigkeit“, „Einschlafprobleme“, „Durchschlafprobleme“, „Schlaf verbessern“. Stress: „Stress“, „Stress Symptome“, „Stress abbauen“, „Burnout“, „Erschöpfung“. Gewicht: „abnehmen“, „schnell abnehmen“, „gesund abnehmen“, „Bauchfett verlieren“, „Gewicht verlieren“. Immunsystem: „Immunsystem stärken“, „Abwehrkräfte stärken“, „schwaches Immunsystem“, „ständig krank“, „ständig erkältet“. Haut und Haare: „Haarausfall“, „trockene Haut“, „unreine Haut“, „Akne“, „Haarwachstum“. Hormongesundheit: „Wechseljahre“, „PMS“, „Testosteron“, „Cortisol“, „Hormonhaushalt“. Gehirn und Konzentration: „Konzentrationsprobleme“, „Konzentration steigern“, „Vergesslichkeit“, „Gedächtnis verbessern“, „Achtsamkeit“. Knochen und Gelenke: „Knieschmerzen“, „Gelenkschmerzen“, „Rheuma“, „Rückenschmerz“, „Knochenschmerzen“. Herz und Kreislauf: „Blutdruck“, „Bluthochdruck“, „Kreislaufprobleme“, „Herzrasen“, „Herzstolpern“.
Bei Frankfurt am Main wurden aufgrund der verfügbaren regionalen Abgrenzung die Google-Daten für die einzelnen berücksichtigten Stadtbezirke anstelle einer einheitlichen Stadtregion herangezogen.