Vitamin D in der Schwangerschaft

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Vitamin D in der Schwangerschaft
zuletzt aktualisiert: 26.06.2026
Lesedauer: 11 Min
von der Lebenskraftpur Redaktion
Vitamin D in der Schwangerschaft

Vitamin D in der Schwangerschaft

Vitamin D in der Schwangerschaft ist ein häufig unterschätzter, aber entscheidender Faktor für die Gesundheit von Mutter und Kind. Studien zeigen, dass viele Schwangere insbesondere in den Wintermonaten nicht optimal versorgt sind. Doch welche Folgen kann ein Mangel haben, welche Blutwerte gelten als sinnvoll und wie hoch sollte die tägliche Zufuhr sein? Erfahren Sie, warum eine gute Vitamin-D-Versorgung während der Schwangerschaft so wichtig ist und worauf Sie bei der Auswahl eines geeigneten Präparats achten sollten. 

Inhaltsverzeichnis


Vitamin D in der Schwangerschaft – Das Wichtigste in Kürze

  • Vitamin D unterstützt u.a. den Knochenstoffwechsel, das Immunsystem, die Muskulatur und die Zellteilung.
  • Schwangere Frauen sind besonders häufig von einer unzureichenden Vitamin-D-Versorgung betroffen.
  • Mögliche Ursachen sind ein erhöhter Bedarf, weniger Sonnenexposition und ein erhöhtes Blutvolumen während der Schwangerschaft.
  • Eine gute Vitamin-D-Versorgung könnte das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes, schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck und Frühgeburten reduzieren.
  • Auch die Entwicklung des Kindes könnte von ausreichenden Vitamin-D-Spiegeln profitieren.
  • Die DGE spricht von einer guten Vitamin-D-Versorgung bei mindestens 50 nmol/l; die renommierte Fachgesellschaft Endocrine Society setzt den Grenzwert einer guten Versorgung mit mindestens 75 nmol/l sogar noch deutlich höher an.
  • Wie viel Vitamin D in der Schwangerschaft eingenommen werden sollte, hängt vom Ausgangswert, der Sonnenexposition und weiteren individuellen Faktoren ab; die Endocrine Society sieht für die Schwangerschaft mindestens 1.500 bis 2.000 IE pro Tag als sinnvoll an.
  • Hochwertige Vitamin-D-Präparate für die Einnahme während der Schwangerschaft sollten gut bioverfügbar, ausreichend dosiert und frei von unnötigen Zusatzstoffen sein.

Darum ist Vitamin D in der Schwangerschaft wichtig

Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ist grundsätzlich in jeder Lebensphase von großer Bedeutung. Denn das Vitamin spielt eine Rolle für

  • den Knochenaufbau und -erhalt,
  • die Regulation des Immunsystems,
  • das Funktionieren der Muskulatur,
  • die Zellteilung und
  • die Aufnahme und Verwertung von Calcium.

Während der Schwangerschaft trägt man nicht nur die Verantwortung für die eigene Gesundheit, sondern auch für die des sich entwickelnden Kindes. Daher ist die Versorgung der Mutter mit wichtigen Nährstoffen in dieser sensiblen Lebensphase von doppelter Bedeutung.

Allerdings zeigt eine Analyse aus Deutschland, dass die Vitamin-D-Versorgung bei schwangeren Frauen keineswegs optimal ist: Während bereits 54 % der nicht-schwangeren Frauen eine schlechte Versorgung (< 50,0 nmol/l) mit Vitamin D aufwiesen, waren es bei den schwangeren Frauen sogar 78 %1.

Insbesondere im Winter und im 3. Schwangerschaftstrimester nahm die schlechte Versorgungslage zu. Insgesamt hatten schwangere Frauen eine etwa 3,7-fach höhere Wahrscheinlichkeit für einen ausgeprägten Vitamin-D-Mangel (< 25,0 nmol/l) als nicht-schwangere Frauen. Optimal versorgt (≥ 75,0 nmol/l) waren nur 4,9 %1.

Doch warum leiden insbesondere schwangere Frauen noch häufiger an einem Vitamin-D-Mangel? Die genauen Gründe sind nicht bekannt – es wird vermutet, dass mehrere Faktoren beteiligt sind:

  • Das erhöhte Blutvolumen während der Schwangerschaft und die daraus resultierende „Verdünnung des Blutes“ (Hämodilution),
  • weniger Aufenthalt an der Sonne während der Schwangerschaft sowie
  • der zusätzliche Vitamin-D-Bedarf des Fötus.

Auch eine Studie aus der Schweiz bestätigt die schlechte Vitamin-D-Versorgung bei schwangeren Frauen in Mitteleuropa2. Hier zeigte sich zudem, dass insbesondere Frauen, die ursprünglich aus Afrika, dem mittleren Osten oder Südostasien stammen, ein stark erhöhtes Risiko für Vitamin-D-Mangel haben. Dies könnte u.a. auf die dunklere Hautfarbe zurückzuführen sein. Denn je heller die Haut, desto mehr Vitamin D wird vom Körper bei Sonnenschein auf der Haut gebildet. Frauen mit dunklerer Hautfarbe können im verhältnismäßig sonnenarmen Mitteleuropa also ein besonders hohes Risiko für niedrige Vitamin-D-Werte haben.

Ist ein Vitamin-D-Mangel in der Schwangerschaft gefährlich?

Ein Vitamin-D-Mangel ist in jeder Lebensphase mit langfristigen – und bei schwerem Mangel auch akuten – Risiken verbunden. Dazu gehören z.B.:

  • eine Abnahme der Knochendichte (Stichwort Osteoporose) oder
  • eine erhöhte Infektanfälligkeit.

Doch darüber hinaus bestehen auch potenzielle schwangerschaftsbezogene Risiken. So könnte laut einer großen Übersichtsarbeit die Supplementierung mit Vitamin D während der Schwangerschaft das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) reduzieren. Daneben wurde auch ein um durchschnittlich 53 g höheres Geburtsgewicht festgestellt3.

Eine andere Übersichtsarbeit dagegen schreibt von unklaren Ergebnissen, ob Vitamin D das Risiko für schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck (Präeklampsie), Schwangerschaftsdiabetes, Frühgeburten und Nierenerkrankungen bei der Mutter verhindern kann. Möglicherweise könnten jedoch übermäßige Blutungen bei der Geburt verhindert werden4. Eine dritte große Analyse wiederum schreibt von einer klaren Risikoreduktion durch Vitamin D hinsichtlich schwangerschaftsbedingten Bluthochdrucks und Frühgeburten5.

Schwangere Frau liegt entspannt auf dem Sofa und hält liebevoll ihren Babybauch

Abb. 3: Ein Vitamin-D-Mangel ist in jeder Lebensphase mit Risiken verbunden, so auch in der Schwangerschaft.

Insgesamt ist die Studienlage also noch unklar, aber es deuten sich einige positive Effekte einer guten Vitamin-D-Versorgung während der Schwangerschaft an, darunter

  • die bessere Stoffwechselgesundheit der Mutter (Blutdruck, Diabetes),
  • eine Geburt mit weniger Komplikationen (Blutungen) sowie
  • das Verhindern von Frühgeburten.

Daneben könnte auch das heranwachsende Kind von einer besseren Vitamin-D-Versorgung der werdenden Mutter profitieren. So zeigt eine spannende Studie, dass ein Zusammenhang zwischen niedrigeren Vitamin-D-Werten während der Schwangerschaft und Verhaltensauffälligkeiten im Kindesalter besteht. Eine schlechte Vitamin-D-Versorgung der Mutter könnte also eventuell die Entwicklung des Kindes nach der Geburt negativ beeinflussen6.

Wie hoch sollte der Vitamin-D-Wert in der Schwangerschaft sein?

Für die Beurteilung des Vitamin-D-Status wird sich hierzulande häufig auf die Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) bezogen. Diese spricht von einem Vitamin-D-Mangel bei unter 30 nmol/l und von einer guten Vitamin-D-Versorgung bei mindestens 50 nmol/l. Die renommierte Fachgesellschaft Endocrine Society setzt den Grenzwert einer guten Versorgung dagegen deutlich höher an und empfiehlt einen Vitamin-D-Wert von mindestens 75 nmol/l – auch für schwangere Frauen7.

Spezifische, aussagekräftige Untersuchungen zum optimalen Vitamin-D-Wert während der Schwangerschaft existieren leider bislang nicht.


Gut zu wissen: Vitamin-D-Spiegel bestimmen

Die Versorgung mit Vitamin D in der Schwangerschaft kann beim Arzt oder direkt in einem Labor bestimmt werden. Hierfür wird der Gehalt der Vitamin-D-„Speicherform“ Calcidiol (im Fachjargon auch 25-OH-D) im Blut gemessen.

Das Ergebnis kann in verschiedenen Einheiten angegeben werden, was häufig zu Missverständnissen in der Interpretation führt. Die zwei meistgenutzten Einheiten sind:

  • ng/ml = Nanogramm pro Milliliter und
  • nmol/l = Nanomol pro Liter

Der Umrechnungsfaktor von ng/ml in nmol/l beträgt 2,5 bzw. umgekehrt 0,4. Ein Wert von 100 nmol/l entspricht demnach 40 ng/ml (100*0,4). Dagegen entsprechen 100 ng/ml einem Wert von 250 nmol/l (100*2,5).

Wie viel Vitamin D darf man in der Schwangerschaft nehmen?

Wie viel Vitamin D in der Schwangerschaft eingenommen werden muss, um einen guten Blutwert zu erreichen, ist sehr individuell. Wichtige Einflussfaktoren sind:

  • der Ausgangswert
  • Aufenthalt in der Sonne
  • die Ernährung
  • das Körpergewicht
  • genetische Faktoren

Im Allgemeinen enthalten Lebensmittel nur wenig Vitamin D. Daher ist der wichtigste Einflussfaktor, wie viel Vitamin D bereits vom Körper selbst produziert wird. Denn Vitamin D kann unter Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet werden – insbesondere im Sommer zur Mittagszeit. In den Monaten von Oktober bis März kann hierzulande dagegen kaum Vitamin D gebildet werden, da die Sonne zu niedrig steht und die notwendige UV-B-Strahlung damit zu gering ist8.

Gerade im Winterhalbjahr kann daher die zusätzliche Einnahme von Vitamin D sinnvoll sein – oder auch ganzjährig für Menschen,

  • die sich nur wenig in der Sonne aufhalten oder
  • die einen nachgewiesenen Mangel aufweisen.

Während die DGE schwangeren Frauen – bei unzureichender körpereigener Produktion – die Einnahme von täglich 800 IE (bzw. 20 µg) empfiehlt, sieht die Endocrine Society während der Schwangerschaft mindestens1.500 bis 2.000 IE (bzw. 37,5-50 µg) als geeignet7. Insbesondere bei bestehendem Mangel kann die Dosierung vorübergehend jedoch auch höher ausfallen, um möglichst schnell einen guten Spiegel zu erreichen.

Seitliche Ansicht einer schwangeren Frau, die in einem hellen Raum steht und mit einer Hand den unteren Rücken hält

Abb. 4: Wie viel Vitamin D in der Schwangerschaft eingenommen werden sollte, hängt vom Ausgangswert, der Sonnenexposition und weiteren individuellen Faktoren ab.

Kann man Vitamin D in der Schwangerschaft überdosieren?

Vitamin D kann jedoch auch überdosiert werden, weshalb die Einnahme nicht wahllos stattfinden sollte. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wurden jedoch selbst bei einer täglichen Einnahme von 10.000 IE Vitamin D keine negativen Effekte bei Erwachsenen beobachtet. Wegen möglicher Unsicherheiten wurde daraufhin eine tägliche Zufuhrmenge von 4.000 IE als sicher festgelegt, die auch für Schwangere gilt.

Welches Vitamin-D-Präparat ist in der Schwangerschaft am besten geeignet?

Je nach Vorliebe kann während der Schwangerschaft auf ein Monopräparat (nur Vitamin D) oder ein Komplexpräparat (z.B. mit Vitamin K) gesetzt werden. Wichtig ist, auf ein Produkt mit

  • guter Bioverfügbarkeit,
  • ausreichender Dosierung und
  • hoher Reinheit

zu setzen. Zusatzstoffe sind bei Vitamin-D-Präparaten relativ einfach zu vermeiden. Wenn außerdem zu einem Produkt externe Qualitätskontrollen bzw. Prüfberichte von unabhängigen Laboren vorliegen, wird die Sicherheit zusätzlich erhöht, dass das Präparat keine Gefahr während der Schwangerschaft darstellt.

Fazit: Vitamin D ist in der Schwangerschaft wichtig für Mutter und Kind

Vitamin D in der Schwangerschaft spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit von Mutter und Kind. Da ein Mangel bei schwangeren Frauen weit verbreitet ist und sich Hinweise auf positive Effekte einer guten Versorgung hinsichtlich Schwangerschaftsverlauf und kindlicher Entwicklung zeigen, kann eine regelmäßige Kontrolle des Vitamin-D-Status sinnvoll sein. Die optimale Dosierung sollte dabei stets individuell anhand der Blutwerte, der Lebensumstände und gegebenenfalls in Absprache mit dem behandelnden Arzt festgelegt werden.


FAQ – Häufige Fragen zu Vitamin D in der Schwangerschaft

Ist Vitamin D wichtig für die Schwangerschaft?

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Ja, Vitamin D ist in der Schwangerschaft wichtig, weil es zur normalen Knochen- und Muskelfunktion sowie zur Calciumregulation und dem Immunsystem beiträgt. Außerdem ist ein ausreichender Vitamin-D-Status für Mutter und Kind relevant, auch wenn die Evidenz für viele konkrete schwangerschaftsbezogene Risiken nicht in allen Studien eindeutig ist.

Was passiert bei Vitamin-D-Mangel in der Schwangerschaft?

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Welche Folgen ein Vitamin-D-Mangel in der Schwangerschaft haben kann, ist noch Gegenstand aktueller Forschung. Beobachtungsstudien und Übersichtsarbeiten zeigen Zusammenhänge mit ungünstigen Schwangerschafts-Outcomes wie einem erhöhten Risiko für Schwangerschaftsdiabetes; aber für viele Effekte ist bislang nicht sicher bewiesen, ob Vitamin D sie in direkter Weise verhindert. Ein Mangel sollte dennoch grundsätzlich vermieden werden.

Welche Symptome ruft ein Vitamin-D-Mangel in der Schwangerschaft hervor?

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Typische Symptome eines Vitamin-D-Mangels sind oft unspezifisch und können Müdigkeit, Muskelschwäche oder Infektanfälligkeit umfassen. Wichtig ist aber: Ein Vitamin-D-Mangel verursacht in der Schwangerschaft häufig lange keine klaren Beschwerden, deshalb kann er nur über eine Blutuntersuchung sicher erkannt werden.

Wie viel Vitamin D am Tag in der Schwangerschaft?

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Wie viel Vitamin D in der Schwangerschaft eingenommen werden sollte, hängt vom Ausgangswert, der Sonnenexposition und weiteren individuellen Faktoren ab. Als allgemeine Orientierung empfiehlt die DGE 800 IE pro Tag, während bei nachgewiesenem Mangel häufig höhere Dosen nötig sein können. Die Endocrine Society nennt für die Schwangerschaft 1.500 bis 2.000 IE pro Tag als sinnvoll, während 4.000 IE pro Tag als obere sichere Grenze für Erwachsene gelten.

Ist Vitamin D vor der Schwangerschaft wichtig?

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Ja, ein guter Vitamin-D-Status schon vor der Schwangerschaft ist sinnvoll, weil so der Spiegel in der frühen Schwangerschaft nicht erst „aufgebaut“ werden muss. Gerade Frauen mit wenig Sonnenexposition oder bereits niedrigen Werten profitieren davon, frühzeitig auf eine gute Versorgung zu achten.

Erhöht Vitamin D die Chancen auf eine Schwangerschaft?

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Die Datenlage ist dafür bisher noch vage. Es gibt Hinweise auf Zusammenhänge zwischen dem Vitamin-D-Status und der Fruchtbarkeit, aber es gibt bislang keine sicheren Belege dafür, dass Vitamin D allein die Chancen auf eine Schwangerschaft zuverlässig erhöht.

Kann man zu viel Vitamin D in der Schwangerschaft nehmen?

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Ja, eine Überdosierung von Vitamin D in der Schwangerschaft ist möglich, wenn sehr hohe Dosierungen über einen längeren Zeitraum eingenommen werden und keine Kontrolle der Blutwerte erfolgt. Für Erwachsene gelten 4.000 IE pro Tag als obere sichere Grenze; bei nachgewiesenem Mangel und unter medizinischer Begleitung können vorübergehend jedoch auch höhere Mengen eingenommen werden.

Kann zu viel Vitamin D in der Schwangerschaft schaden?

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Die Einnahme von dauerhaft zu hohen Mengen Vitamin D kann über einen erhöhten Calciumspiegel problematisch für die Mutter und eventuell auch das ungeborene Kind werden. Daher sollte Vitamin D nicht ohne Blutkontrollen über einen längeren Zeitraum in sehr hohen Dosierungen eingenommen werden.

Warum kein Vitamin D in der Schwangerschaft?

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Das Gegenteil ist der Fall. Die Einnahme von Vitamin D in der Schwangerschaft kann äußerst sinnvoll sein, da schwangere Frauen besonders häufig von einem Vitamin-D-Mangel betroffen sind und das Vitamin von Bedeutung für die Gesundheit von Mutter und Kind ist.

Kann ich Folsäure und Vitamin D in der Schwangerschaft gleichzeitig einnehmen?

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Ja, das ist grundsätzlich problemlos möglich. Es ist lediglich zu berücksichtigen, dass die Einnahme von Vitamin D idealerweise zu einer Mahlzeit erfolgen sollte, während Folsäure auch unabhängig von Mahlzeiten eingenommen werden kann.

Quellen

  1. Gellert, Ströhle, et al., ‘Higher prevalence of vitamin D deficiency in German pregnant women compared to non-pregnant women’, Archives of Gynecology and Obstetrics 2017 296:1, vol. 296, no. 1, pp. 43–51, May 2017. [Accessed: 19 June 2026].
  2. Cabaset, Krieger, et al., ‘Vitamin D status and its determinants in healthy pregnant women living in Switzerland in the first trimester of pregnancy’, BMC Pregnancy and Childbirth 2019 19:1, vol. 19, no. 1, pp. 10-, Jan. 2019. [Accessed: 19 June 2026].
  3. Yang, Chitale, et al., ‘The Effects of Vitamin D Supplementation During Pregnancy on Maternal, Neonatal, and Infant Health: A Systematic Review and Meta-analysis’, Nutr. Rev., vol. 83, no. 3, pp. e892–e903, Mar. 2025. [Accessed: 19 June 2026].
  4. Palacios, Kostiuk, et al., ‘Vitamin D supplementation for women during pregnancy’, Cochrane Database Syst. Rev., vol. 7, no. 7, Jul. 2024. [Accessed: 19 June 2026].
  5. Moghib, Ghanm, et al., ‘Efficacy of vitamin D supplementation on the incidence of preeclampsia: a systematic review and meta-analysis’, BMC Pregnancy Childbirth, vol. 24, no. 1, Dec. 2024. [Accessed: 19 June 2026].
  6. Melough, Li, et al., ‘Greater Gestational Vitamin D Status is Associated with Reduced Childhood Behavioral Problems in the Environmental Influences on Child Health Outcomes Program’, J. Nutr., vol. 153, no. 5, pp. 1502–1511, May 2023. [Accessed: 19 June 2026].
  7. O’Neill, Kazantzidis, et al., ‘Seasonal Changes in Vitamin D-Effective UVB Availability in Europe and Associations with Population Serum 25-Hydroxyvitamin D’, Nutrients 2016, Vol. 8, Page 533, vol. 8, no. 9, p. 533, Aug. 2016. [Accessed: 1 February 2023].
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