Shilajit: Wirkung und traditionelle Anwendung – Ein Überblick

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Shilajit: Wirkung und traditionelle Anwendung – Ein Überblick
zuletzt aktualisiert: 28.08.2026
Lesedauer: 12 Min
von der Lebenskraftpur Redaktion
Shilajit: Wirkung und traditionelle Anwendung – Ein Überblick

Shilajit: Wirkung und traditionelle Anwendung – Ein Überblick

Shilajit ist eine geheimnisvolle, braun-schwarze Substanz, deren genauer Ursprung und vollständige Zusammensetzung bis heute nicht abschließend geklärt sind. Dennoch wird das harzartige Material, das in hochgelegenen Gebirgsregionen aus Felsspalten austritt, seit Jahrtausenden in traditionellen Heilsystemen wie dem Ayurveda verwendet. Die moderne Wissenschaft hat gerade erst begonnen, sich für Shilajit zu interessieren, und erste Studien untersuchen mögliche Effekte auf Hormone, Knochen, Haut und Muskelkraft. Dieser Beitrag beleuchtet, was über Herkunft, Inhaltsstoffe und traditionelle Anwendung bekannt ist – und was die aktuelle Forschung tatsächlich belegt.

Inhaltsverzeichnis


Shilajit Wirkung – Das Wichtigste in Kürze

  • Shilajit ist eine dunkelbraune bis nahezu schwarze, harzartige Natursubstanz, die aus Felsspalten in Hochgebirgsregionen wie dem Himalaya, Altai und Pamir austritt.
  • Seine Entstehung ist nicht vollständig geklärt; vermutlich spielen über lange Zeiträume umgewandelte pflanzliche Rückstände sowie geologische und klimatische Einflüsse eine Rolle.
  • Shilajit besteht überwiegend aus Huminstoffen und mineralischen Substanzen. Als besonders relevant gilt dabei die Fulvinsäure.
  • Zusammensetzung, Farbe und Geruch können je nach Herkunft stark variieren, etwa aufgrund unterschiedlicher Vegetation, Gesteinszusammensetzungen, Höhenlagen und klimatischer Bedingungen.
  • Shilajit hat eine jahrtausendealte Tradition im Ayurveda und wird dort den sog. Rasayana-Mitteln zugeordnet.
  • Die moderne wissenschaftliche Erforschung von Shilajit steht noch am Anfang: Es gibt erste Zell- und Humanstudien zu verschiedenen Anwendungsbereichen, die Datenlage ist insgesamt jedoch noch begrenzt.

Was ist Shilajit?

Shilajit ist eine dunkelbraune bis nahezu schwarze, zähe und harzartige Natursubstanz, die aus Felsspalten und Gesteinsschichten hoch gelegener Gebirgsregionen austritt. Besonders bekannt ist Shilajit aus dem Himalaya; jedoch kommt es auch in anderen zentralasiatischen Gebirgen wie dem Altai- oder Pamir-Gebirge vor. Die Substanz wird häufig auch als Mumijo oder Mumie bezeichnet. Der Sanskrit-Begriff Shilajatu wird häufig sinngemäß mit „Bezwinger der Berge und Vernichter der Schwäche“ übersetzt1,2.

Wie entsteht Shilajit?

Die Entstehung von Shilajit ist wissenschaftlich nicht vollständig geklärt. Eine häufig vertretene Erklärung geht davon aus, dass pflanzliche Rückstände (z.B. Moose und andere Pflanzen) über Jahrhunderte unter hohem Druck, durch mikrobielle Abbauprozesse und geologische Einflüsse in eine humusähnliche organische Matrix umgewandelt werden. Dieses Material reichert sich in den Gesteinsschichten an und wird im Laufe der Zeit durch Temperatur und mineralische Bestandteile des umgebenden Gesteins weiter verändert.

In den heißen Sommermonaten erwärmen sich die Bergregionen stark; dadurch wird das in Felsspalten eingeschlossene Material weicher und kann als dunkle, harzartige Substanz aus dem Gestein austreten.

Woraus besteht Shilajit?

Die genaue Zusammensetzung von Shilajit ist bis heute noch nicht mit Sicherheit bekannt, da erstaunlicherweise noch nie eine umfassende chemische Analyse durchgeführt wurde, um alle darin enthaltenen Verbindungen zu ermitteln. Dennoch weiß man bereits, aus welchen Substanzen das braun-schwarze Harz überwiegend besteht.

Shilajit besteht aus

  • einem komplexen Gemisch aus Huminstoffen (ca. 80 %), also natürlichen, organischen, beim Abbau von Pflanzen entstehenden Verbindungen, und
  • mineralischen Substanzen (ca. 20 %).

Den größten Anteil der organischen Masse bilden Huminsäuren und Fulvosäuren, die beim biologischen Abbau pflanzlichen Materials entstehen. Als besonders relevant gilt die Fulvinsäure, eine niedermolekulare bioaktive Substanz mit wertvollen Eigenschaften.

Zu den weiteren charakteristischen Bestandteilen zählen:

  • Mineralien wie Calcium, Magnesium und Kalium
  • Spurenelemente
  • Aminosäuren
  • Proteine
  • Fettsäuren
  • andere organische Säuren wie z.B. Kaffeesäure

Je nach Herkunft, lokaler Vegetation, Gesteinszusammensetzung, Höhenlage und klimatischen Bedingungen variiert die chemische Zusammensetzung von Shilajit zwischen verschiedenen Vorkommen deutlich. Diese Variabilität spiegelt sich auch in Unterschieden hinsichtlich der Farbe und des Geruchs wider1,3.

Der Gehalt und die Variabilität an Mineralstoffen ist zugleich ein wichtiger Grund für die Qualitätsproblematik von Shilajit. Denn unbehandelte oder verunreinigte Rohware kann unerwünschte Schwermetalle enthalten. Deshalb sollte beim Kauf von Shilajit auf entsprechende Analysen und Nachweise geachtet werden.


Interessant zu wissen: In manchen Ländern, wie z.B. Tadschikistan, gehört die Verwendung von Shilajit zur täglichen Ernährung der breiten Bevölkerung.

Welche Wirkung wird Shilajit im Ayurveda nachgesagt?

Im Ayurveda ist Shilajit bereits seit Jahrtausenden bekannt und gilt als eines der wichtigsten Rasayana-Mittel. Zur Rasayana-Kategorie werden Substanzen gezählt, die zur Unterstützung von Vitalität und Wohlbefinden eingesetzt werden und die Jugendlichkeit bewahren sollen. Deshalb wird Shilajit in diesem Zusammenhang auch als „Zerstörer der Schwäche" bezeichnet und traditionell zur Unterstützung der sieben Körpergewebe eingesetzt.

Zu den sieben Körpergeweben zählen laut Ayurveda:

  • Plasma,
  • Blut,
  • Muskeln,
  • Fett,
  • Knochen,
  • Knochenmark und
  • Fortpflanzungsgewebe.

Interessant zu wissen: Nach alter hinduistischer Überlieferung gilt Shilajit als „Amrit“ – ein göttliches Geschenk Lord Shivas für ewige Jugend und Gesundheit. Der Legende nach entstand die Substanz während des Samudra Manthan (des Umrührens des Ozeans): Durch die Reibung zwischen Göttern und Dämonen bildete sich Hitze und daraufhin Schweiß, der sich mit göttlichem Nektar vermischte und auf die Berge gelangte. Dort schmolz die Substanz durch die intensive Sonnenhitze und nahm die typisch, harzartige Konsistenz an.

Nach traditionellem indischem Wissen wird Shilajit ein breites Spektrum an Eigenschaften zugeschrieben. Dabei kann es sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Daher wird Shilajit in vielen klassischen Rezepturen verwendet, die über zahlreiche Einsatzzwecke reichen.

Die genaue Anwendung hängt dabei von der individuellen Konstitution (Dosha), der Art der Beschwerde und den gewählten Begleitstoffen (Anupana) ab. Wichtig ist aus ayurvedischer Sicht auch die Unterscheidung verschiedener Shilajit-Typen. Je nach vorherrschendem Metallgehalt im Ursprungsgestein werden gold-, silber-, kupfer- und eisenhaltige Varianten beschrieben, wobei die eisenhaltige, dunkle Form am häufigsten genutzt wird1,2.

Welche Wirkung hat Shilajit laut wissenschaftlichen Studien?

Neben den traditionellen Heilkünsten interessiert sich auch die Wissenschaft seit einigen Jahren für Shilajit. Besonders aussagekräftig ist die Datenlage bisher leider nicht, jedoch liefern einige Studien spannende Ergebnisse hinsichtlich verschiedener potenzieller Effekte des schwarzen Harzes.

Hat Shilajit eine Wirkung auf die Sexualität bei Männern und Frauen?

Nachdem Shilajit bereits im Kama Sutra – einem altindischen Lehrwerk über Liebe, Erotik und Sinnlichkeit – Erwähnung findet, hat sich auch die wissenschaftliche Forschung mit der Frage auseinandergesetzt, ob potenzielle Effekte auf die Sexualität von Männern und Frauen bestehen.

So legt eine Studie aus dem Jahr 2015 nahe, dass die Einnahme von 500 mg Shilajit pro Tag bei gesunden Männern mittleren Alters (45-55 J.) die Hormonwerte beeinflussen kann. Innerhalb der 90 Tage Studiendauer kam es zu einer Erhöhung von

  • Gesamt-Testosteron,
  • freiem Testosteron und
  • der Testosteron-Vorstufe DHEAS

– im Vergleich zur Placebo-Gruppe. Ob diese Testosteron-Erhöhung jedoch auch bei jüngeren oder älteren Männern oder bei Männern mit zu geringen Testosteronwerten zu erwarten wäre, ist unklar; genauso wie die Frage, ob diese Erhöhung mit tatsächlichen Vorteilen für die Sexualität und Fruchtbarkeit einhergeht4.

Doch wie sieht es bei Frauen aus? Auch hierzu existiert bereits eine interessante Forschungsarbeit: In einer kleinen Studie aus dem Jahr 2023 nahmen verheiratete Frauen im gebärfähigen Alter entweder 400 mg Shilajit oder ein Placebo über 60 Tage ein. In der Shilajit-Gruppe war die Gesamtbewertung dersexuellen Funktion am Ende der Studie höher (Gesamtwert von 28,92) als zu Beginn (23,02) und als in der Placebo-Gruppe (22,09). Zur sexuellen Funktion wurden z.B. Faktoren wie

  • Verlangen,
  • Erregung oder
  • sexuelle Befriedigung gezählt5.
Zwei Personen liegen im Bett und halten sich an den Händen. Im Fokus sind die ineinander verschränkten Hände auf weißer Bettwäsche zu sehen.

Abb. 1: Die wissenschaftliche Forschung setzt sich mit der Frage auseinander, ob potenzielle Effekte von Shilajit auf die Sexualität von Männern und Frauen bestehen.

Hat Shilajit eine Wirkung auf das Gehirn?

Auch in der Gehirn-Forschung findet Shilajit bereits Erwähnung. So wird Shilajit in einem Übersichtsartikel aus 2012 zum Thema Alzheimer und altersbedingten kognitiven Störungen als interessante Substanz genannt, die in diesem Gebiet weiter erforscht werden soll. Die Autoren heben insbesondere die enthaltene Fulvinsäure hervor. Denn in Zellstudien habe sich gezeigt, dass diese

  • antioxidative Effekte aufweist und
  • die „Verklumpung“ (Aggregation) von Tau-Proteinen hemmt.

Die Entstehung von Tau-Aggregaten zählt als einer von mehreren Mechanismen, die für die Alzheimer-Erkrankung verantwortlich gemacht werden6.

Ob Shilajit nicht nur in Zellstudien, sondern auch tatsächlich beim Menschen positive Effekte auf das Gehirn ausübt, ist bislang noch nicht erforscht. Aussagekräftige Studien sind abzuwarten.

Hat Shilajit eine Wirkung auf die Muskelkraft?

Da Shilajit im Ayurveda stärkende und vitalisierende Effekte zugeschrieben werden, ist auch die Frage interessant, ob das schwarze Harz tatsächlich die Muskelkraft verbessern könnte. Damit haben sich bereits erste Forschungsarbeiten beschäftigt.

So wurde in einer Studie untersucht, inwiefern sich die Supplementierung von 500 mg oder 250 mg Shilajit bei sportlich aktiven Männern im Vergleich zu einem Placebo auf deren Kraft auswirkt. Dafür wurden die Männer nach einem ersten Test, je nach Ausgangskraft, in zwei Gruppen für die Analyse aufgeteilt.

In der Gruppe der Männer mit höherer Ausgangskraft zeigte sich nach 8 Wochen, dass die Teilnehmer mit 500 mg Shilajit pro Tag nach einem definierten Ermüdungsprotokoll einen geringeren prozentualen Kraftabfall (8,9 %) aufwiesen als die Placebogruppe (16,0 %) und die Gruppe mit 250 mg (17,0 %). Das bedeutet vereinfacht gesagt: Sie konnten ihre Kraft besser aufrechterhalten.

Für die gesamte Studiengruppe und für Männer mit niedrigerer Ausgangskraft waren diese Effekte jedoch weniger deutlich ausgeprägt7. Aufgrund der uneinheitlichen Ergebnisse und geringen Teilnehmerzahl sind auch hinsichtlich eines möglichen kraftsteigernden Effekts weitere Studien notwendig.

Hat Shilajit eine Wirkung auf Knochen und Haut?

Über die bereits beschriebenen Effekte hinaus wurde in ersten Studien auch untersucht, ob Shilajit Einfluss auf den Knochen- und Hautstoffwechsel nehmen könnte.

In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie an Frauen zwischen 45 und 65 mit Osteopenie – einer Osteoporose-Vorstufe – wurde über mehrere Monate ein Shilajit-Extrakt in unterschiedlichen Dosierungen (250 und 500 mg) geprüft. Die Autoren berichteten,

  • dass oxidative Stressmarker und Entzündungswerte in der Shilajit-Gruppe dosisabhängig sanken und
  • dass sich auch Marker des Knochenabbaus verringerten.
  • Parallel dazu blieb die Knochendichte in der Shilajit-Gruppe im Vergleich zur Placebogruppe besser erhalten.

Diese Befunde deuten darauf hin, dass Shilajit insbesondere für Frauen nach der Menopause interessant sein könnte8.

Lächelnde Frau mit Sommersprossen betrachtet ihr Spiegelbild und berührt mit einer Hand ihr Gesicht

Abb. 2: Erste Studien untersuchen, ob Shilajit Einfluss auf den Knochen- und Hautstoffwechsel nehmen könnte.

Zu Haut und Kollagenstoffwechsel liegen zwei kleinere Humanstudien vor. In einer randomisierten, placebokontrollierten Studie an jungen, sportlich aktiven Männern stieg nach 8 Wochen Supplementierung mit 500 mg bzw. 1000 mg Shilajit der Marker Pro-C1α1 im Blutserum – ein Indikator für die Synthese von Typ-1-Kollagen – signifikant an, während sich in der Placebogruppe keine Veränderung zeigte9.

In einer weiteren Studie an Frauen mittleren Alters führten 14 Wochen Shilajit (250 mg zweimal täglich) zu Veränderungen in Hautgenen, die mit der Durchblutung kleinster Hautgefäße und der Hautstruktur zusammenhängen. Diese Befunde deuten in Summe darauf hin, dass Shilajit den Stoffwechsel des Bindegewebes, etwa von Knochen und Haut, in gewisser Weise unterstützen könnte10.


Hinweis: Aufgrund potenzieller Wechselwirkungen sollte Shilajit nicht gemeinsam mit Medikamenten eingenommen werden bzw. die Einnahme mit einem Arzt abgesprochen werden.

Fazit: Welche Wirkung hat Shilajit auf den Körper?

Shilajit bleibt eine faszinierende Substanz an der Schnittstelle zwischen alter Überlieferung und moderner Forschung. Während die traditionelle Anwendung im Ayurveda breit und detailliert beschrieben ist, steckt die wissenschaftliche Untersuchung noch in den Anfängen. Erste Humanstudien untersuchen potenzielle Effekte in Bereichen wie Testosteron, Knochenerhalt und Muskelkraft, doch die Datenlage ist insgesamt begrenzt. Wer Shilajit ausprobieren möchte, sollte auf hochwertige, geprüfte Produkte achten. Weitere Studien werden zeigen, welche der traditionellen Zuschreibungen sich wissenschaftlich bestätigen lassen.


FAQ – Häufige Fragen zur Wirkung von Shilajit

Ist die Wirkung von Shilajit bewiesen?

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Die Wirkung von Shilajit ist nicht abschließend bewiesen. Es gibt zwar erste interessante Humanstudien zu Bereichen wie Sexualität, Muskelkraft und Knochenstoffwechsel, doch die Datenlage ist insgesamt noch begrenzt. Viele traditionelle Anwendungen aus dem Ayurveda wurden bisher nicht in großen, unabhängigen klinischen Studien überprüft.

Wie lange dauert es, bis Shilajit in Studien Wirkung zeigt?

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In den bisher durchgeführten Humanstudien wurden Einnahmezeiträume von etwa 8 Wochen bis zu mehreren Monaten untersucht. Beispielsweise zeigten sich Effekte auf Testosteronwerte nach 90 Tagen, während in der Studie zum Knochenstoffwechsel Shilajit über 48 Wochen eingenommen wurde. Ob und wann potenzielle Effekte eintreten, hängt von der jeweiligen Fragestellung, der Dosierung und individuellen Faktoren ab.

Hat Shilajit auch eine spirituelle Wirkung?

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Im Ayurveda und in hinduistischen Überlieferungen wird Shilajit als Rasayana und sogar als „Amrit" (göttliches Geschenk für ewige Jugend und Gesundheit) mit spiritueller Bedeutung beschrieben. Diese Zuschreibungen beruhen auf mythologischen Erzählungen und jahrhundertealter Tradition.

Hat Shilajit Nebenwirkungen?

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In den durchgeführten Humanstudien wurde Shilajit in den geprüften Dosierungen über mehrere Wochen bis Monate insgesamt gut vertragen. Dennoch können je nach Dosierung Nebenwirkungen wie Verdauungsbeschwerden oder Übelkeit auftreten. Insbesondere bei verunreinigten Produkten besteht ein erhöhtes Risiko für negative Effekte. Daher ist die Qualität des Produkts entscheidend für die Sicherheit.

Wer sollte Shilajit nicht nehmen?

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Schwangeren, stillenden Frauen und Kindern wird aufgrund fehlender Sicherheitsdaten in der Regel von der Einnahme abgeraten. Auch Personen mit schweren chronischen Erkrankungen, Nieren- oder Leberproblemen sowie Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten vor der Einnahme Rücksprache mit einem Arzt halten.

Kann ich Ashwagandha und Shilajit zusammen einnehmen?

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Im Ayurveda werden Ashwagandha und Shilajit traditionell auch kombiniert eingesetzt, da sich die beiden Stoffe gut ergänzen sollen. Wissenschaftlich gibt es jedoch kaum Daten zur gemeinsamen Einnahme dieser beiden Substanzen.

Quellen

  1. Wilson, Rajamanickam, et al., ‘Review on shilajit used in traditional Indian medicine’, J. Ethnopharmacol., vol. 136, no. 1, pp. 1–9, Jun. 2011. [Accessed: 21 August 2026].
  2. Prem Shankar Pandey, ‘Shilajit - A Wonder Drug of Ayurveda: An Overview’, Int. J. Pharm. Sci. Rev. Res., pp. 140–143, 2019.
  3. Kamgar, Kaykhaii, et al., ‘A Comprehensive Review on Shilajit: What We Know about Its Chemical Composition’, Crit. Rev. Anal. Chem., vol. 55, no. 3, pp. 461–473, 2025. [Accessed: 21 August 2026].
  4. Pandit, Biswas, et al., ‘Clinical evaluation of purified Shilajit on testosterone levels in healthy volunteers’, Andrologia, vol. 48, no. 5, pp. 570–575, Jun. 2016. [Accessed: 21 August 2026].
  5. Mosavi, Tabarrai, et al., ‘Effects of oral Shilajit tablets on sexual function and sexual quality of life among reproductive-aged women: a triple-blind randomized clinical trial Corresponding to’, Traditional Medicine Research, vol. 8, no. 11, p. 66, 2023. [Accessed: 21 August 2026].
  6. Carrasco-Gallardo, Guzmán, et al., ‘Shilajit: A Natural Phytocomplex with Potential Procognitive Activity’, Int. J. Alzheimers Dis., vol. 2012, no. 1, p. 674142, Jan. 2012. [Accessed: 24 August 2026].
  7. Keller, Housh, et al., ‘The effects of Shilajit supplementation on fatigue-induced decreases in muscular strength and serum hydroxyproline levels’, J. Int. Soc. Sports Nutr., vol. 16, no. 1, p. 3, Feb. 2019. [Accessed: 24 August 2026].
  8. Pingali and Nutalapati, ‘Shilajit extract reduces oxidative stress, inflammation, and bone loss to dose-dependently preserve bone mineral density in postmenopausal women with osteopenia: A randomized, double-blind, placebo-controlled trial’, Phytomedicine, vol. 105, p. 154334, Oct. 2022. [Accessed: 24 August 2026].
  9. Neltner, Sahoo, et al., ‘Effects of 8 Weeks of Shilajit Supplementation on Serum Pro-c1α1, a Biomarker of Type 1 Collagen Synthesis: A Randomized Control Trial’, J. Diet. Suppl., vol. 21, no. 1, pp. 1–12, 2024. [Accessed: 24 August 2026].
  10. Das, S. El Masry, et al., ‘Skin Transcriptome of Middle-Aged Women Supplemented With Natural Herbo-mineral Shilajit Shows Induction of Microvascular and Extracellular Matrix Mechanisms’, J. Am. Coll. Nutr., vol. 38, no. 6, pp. 526–536, Aug. 2019. [Accessed: 24 August 2026].
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