Kreatin: Wirkung und Anwendungsgebiete – Ein Überblick
Kreatin zählt zu den am besten untersuchten Nahrungsergänzungsmitteln und als eines der effektivsten, um die sportliche Leistungsfähigkeit zu steigern. Als natürlicher Energiespeicher in unseren Zellen unterstützt es nicht nur die Muskelkraft und Leistungsfähigkeit, sondern zeigt auch spannende Effekte auf Gehirn, Psyche und den Alterungsprozess. Obwohl viele Kreatin vor allem mit Kraftsport verbinden, ist seine Wirkung deutlich umfassender. Dieser Ratgeber bietet einen fundierten Überblick über die vielfältigen Anwendungsgebiete von Kreatin, die wissenschaftlich belegten Vorteile sowie die wichtigsten Hinweise zur Einnahme.
Inhaltsverzeichnis
- Welche Wirkung hat Kreatin im Körper?
- Kreatin Wirkung: Wie es die Muskeln und körperliche Leistungsfähigkeit effektiv unterstützt
- Kreatin Wirkung auf Gehirn und Psyche: Was Studien über kognitive Leistungsfähigkeit zeigen
- Kreatin Wirkung: Unterstützt einen gesunden Alterungsprozess
- Wann zeigt Kreatin Wirkung?
- Worauf Sie bei der Einnahme von Kreatinpräparaten achten sollten
- Fazit: Kreatin entfaltet eine vielseitige Wirkung im Körper
Kreatin Wirkung – Das Wichtigste in Kürze
- Kreatin dient als kurzfristiger Energiespeicher in Form von Kreatinphosphat und unterstützt die schnelle ATP-Regeneration.
- Kreatin steigert nachweislich die Muskelkraft und Leistungsfähigkeit bei intensiven Belastungen (z.B. Krafttraining). Studien zeigen außerdem Verbesserungen im Muskelaufbau und der Sprungkraft. Kreatin kann die Regeneration unterstützen und möglicherweise Verletzungen vorbeugen.
- Kreatin wirkt sich positiv auf die Gehirnfunktion aus. Es verbessert u.a. die Gedächtnisleistung, die Aufmerksamkeitsspanne und ermüdungsbedingte Beeinträchtigungen. Erste Studien deuten auch auf positive Effekte bei Depressionen hin.
- Ältere Menschen können hinsichtlich Gefäßgesundheit, Muskelmasseerhalt und kognitiver Leistungsfähigkeit von Kreatin profitieren.
- Bei der Einnahme normaler Dosierungen kann es 2-4 Wochen dauern, bis sich erste Effekte zeigen. Kreatin-Monohydrat ist dabei die am besten untersuchte Form; empfohlen werden 2–5 g pro Tag, idealerweise täglich und in hoher Rohstoffqualität.
- Besonders profitieren Personen mit niedrigen Kreatin-Speichern, etwa Vegetarier oder Personen mit fleischarmer Ernährung.
Welche Wirkung hat Kreatin im Körper?
Kreatin ist ein Molekül, das aus den drei Aminosäuren Arginin, Glycin und Methionin besteht und in gewissen Mengen vom Körper selbst gebildet werden kann. Dabei liegt Kreatin im Körper überwiegend als Kreatinphosphat vor und fungiert somit als Speicher für hochenergetische Phosphatgruppen, die es in Situationen von erhöhtem Energieverbrauch – wie körperlicher oder geistiger Anstrengung – abgeben kann.
Wenn z.B. ein Muskel stark beansprucht wird, verbraucht er relativ schnell die universelle Energiewährung des Körpers: ATP (Adenosintriphosphat). Dabei wird von ATP eine Phosphatgruppe abgespalten. Übrig bleibt ADP (Adenosindiphosphat). An dieser Stelle springt das Kreatin ein, das seine Phosphatgruppe bereitwillig abgibt, wodurch ADP zum energiereicheren ATP regeneriert wird (vgl. Abb. 1).

Abb. 1: Rolle von Kreatin bei der Energieversorgung der Muskeln
Doch Kreatin ist nicht nur für die Muskelkraft und somit für Sportler interessant. Es spielt z.B. auch eine wichtige Rolle für das Gehirn und kann einen gesunden Alterungsprozess unterstützen. Denn die Optimierung der Energieproduktion betrifft dabei nicht nur die Muskelzellen, sondern auch viele weitere Körpersysteme.
Zu den Anwendungs- und Forschungsgebieten von Kreatin gehören:
- Die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Förderung des Muskelaufbaus
- Die Unterstützung der Gehirnfunktion
- Eine mögliche Linderung von psychischen Beschwerden wie Depressionen
- Eine Verbesserung des Alterungsprozesses hinsichtlich Gehirn, Herz-Kreislauf-System und Muskelerhalt
Interessant zu wissen: Der Name „Kreatin“ leitet sich vom altgriechischen Wort „kreas“ ab, was „Fleisch“ bedeutet. Kreatin kommt nämlich hauptsächlich in Fleisch (und Fisch) in größeren Mengen vor. Auch beim Menschen liegt es insbesondere in der Skelett- und Herzmuskulatur – sowie auch im Gehirn – in höheren Konzentrationen vor.
Kreatin Wirkung: Wie es die Muskeln und körperliche Leistungsfähigkeit effektiv unterstützt
Kreatin zählt zu den am besten untersuchten und effektivsten ergogenen Substanzen – das bedeutet, dass es die körperliche Leistungsfähigkeit steigern kann. Diese Leistungssteigerung betrifft vor allem all jene Sportarten, die durch hochintensive, muskuläre Aktivität geprägt sind. Dazu zählt insbesondere klassischer Kraftsport oder auch Sprinten. Denn bei intensiver, anstrengender Belastung verbraucht die Muskulatur die vorhandenen ATP-Reserven innerhalb von Sekunden und ist auf eine neue Energiequelle angewiesen.
Sofern im Muskel ausreichend Kreatin vorhanden ist, kann diese intensive Leistung länger aufrechterhalten bleiben. Das Kreatin-System bildet dabei sozusagen eine Brücke zwischen dem ATP-Verbrauch und der Energiegewinnung aus der Zuckerverbrennung (Glykolyse).
Dabei kann die Kreatin-Einnahme laut Studien z.B.
- zu einem durchschnittlichen Kraftzuwachs von knapp 6 kg bei Kniebeugen und 1,5 kg beim Bankdrücken oder
- zu einer Steigerung der Sprungleistung um 1,5 cm führen1.
Bei jüngeren Athleten und Männern waren die Effekte am stärksten ausgeprägt. Dabei scheint die Kreatin-Einnahme auch den Muskelzuwachs (Hypertrophie) in gewissem Maße zu unterstützen2.
Durch die Supplementierung mit Kreatin kann es anfangs zu einer leichten Gewichtszunahme von 1-2 kg kommen. Doch lassen Sie sich davon nicht abschrecken. Denn der Grund ist, dass das Kreatin bei seiner Speicherung in den Muskelzellen vereinfacht gesagt auch Wasser in die Muskulatur „zieht“. Das bedeutet: Kreatin fördert weder Fetteinlagerungen noch führt es zu einem aufgeschwemmten Look durch Wassereinlagerungen unter der Haut, wie es häufig zu lesen ist – sondern: Kreatin lässt lediglich die Muskulatur etwas voller aussehen.
Doch auch darüber hinaus können Sportler und Athleten verschiedener Disziplinen von der Kreatin-Einnahme profitieren: Ballsportler, Kampfsportler, Schwimmer oder Sprinter können auch verschiedene Weise Vorteile durch Kreatin erlangen. So zeigt z.B. eine kleine Studie an jungen Spitzenfußballern, dass bereits eine 14-tägige moderate Kreatin-Supplementierung zu signifikanten Leistungssteigerungen führte3.
Neben dieser leistungssteigernden Wirkung werden Kreatin auch positive Effekte auf die Regeneration, die Vorbeugung von (Sport-)Verletzungen oder die Temperaturregulation während Belastung zugeschrieben4. Darüber hinaus wird Kreatin auch hinsichtlich des Muskel- und Krafterhalts bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson untersucht – bislang noch ohne eindeutige Ergebnisse. Dagegen scheint Kreatin bei Muskeldystrophien – also einer Gruppe vererbbarer Muskelerkrankungen – die Muskelkraft zuverlässig erhöhen zu können5.
Es gibt Hinweise, dass Kreatin die aerobe Kapazität – gemessen als VO2max – zu einem geringen Grad verschlechtern kann6. Es wird vermutet, dass dieser Effekt durch eine Zunahme des Gesamtkörperwassers und des Körpergewichts durch die Kreatin-Supplementierung zustande kommen könnte. Dieser Zusammenhang gilt jedoch noch nicht als gesichert und ist v.a. für Ausdauerleistungssportler von Relevanz.
Gut zu wissen: Es gibt sog. Kreatin-Nonresponder. Das bedeutet, dass manche Menschen durch die Kreatin-Einnahme nicht oder nur geringfügig hinsichtlich der sportlichen Leistungsfähigkeit profitieren. Bei diesen Menschen erhöht sich die Kreatin-Konzentration in der Muskulatur nämlich kaum.
Kreatin Wirkung auf Gehirn und Psyche: Was Studien über kognitive Leistungsfähigkeit zeigen
Obwohl Kreatin häufig nur mit Muskelaufbau und Sportlern assoziiert wird, spielt es auch eine bedeutende Rolle für die Gehirnfunktion und die psychische Gesundheit. Das Gehirn macht nur rund 2 % der Körpermasse aus, ist aber für bis zu 20 % des gesamten Energieverbrauchs des Körpers verantwortlich. Diese hohe Stoffwechselaktivität macht das Gehirn stark von einer effizienten ATP-Regeneration abhängig – genau hier kommt Kreatin ins Spiel.
So zeigen Übersichtsarbeiten, dass eine regelmäßige Kreatin-Supplementierung zu einer verbesserten Gedächtnisleistung oder Aufmerksamkeitsspanne führen könnte7 – insbesondere bei älteren Menschen8. Darüber hinaus wurde in einer Studie untersucht, wie sich eine einmalige, hochdosierte Kreatin-Gabe auf die Gehirnleistung während Schlafmangel auswirkt. Das Ergebnis: Kreatin konnte die kognitive Leistungsfähigkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit erhöhen und somit ermüdungsbedingten Beeinträchtigungen entgegenwirken9.
Beeindruckend sind auch vorläufige Befunde zur psychischen Gesundheit. In einer Untersuchung an depressiven Frauen führte die Einnahme von täglich 5 g Kreatin – ergänzend zur medikamentösen Behandlung – bereits nach zwei Wochen zu einer stärkeren Verbesserung als bei der Kontrollgruppe (Medikament + Placebo)7. So schreiben auch die US-amerikanischen Autoren einer Übersichtsarbeit zu Depressionen und Kreatin:
Es gibt zunehmend Hinweise aus der Neurobildgebung, Genetik, Epidemiologie und Tierversuchen, dass Störungen der Energieproduktion, -speicherung und -verwertung im Gehirn an der Entstehung und Aufrechterhaltung von Depressionen beteiligt sind. Kreatin […] hat das Potenzial, diese Störungen bei einigen Patienten zu verbessern, und erste klinische Studien deuten darauf hin, dass es als Antidepressivum wirksam sein könnte. – Kious et al. 2019 [10]
Kreatin Wirkung: Unterstützt einen gesunden Alterungsprozess
Wie bereits erwähnt, kann die Kreatin-Einnahme bei älteren Menschen zu einer Verbesserung der Gedächtnisleistung führen. Doch auch darüber hinaus ergeben sich weitere positive Effekte für den Alterungsprozess. So liefern erste Studien Hinweise, dass Kreatin die Gesundheit der Blutgefäße verbessern und Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren kann11. Daneben könnte Kreatin auch dem altersbedingten Muskelschwund entgegenwirken – insbesondere in Verbindung mit Krafttraining12.
Wann zeigt Kreatin Wirkung?
Wie schnell Kreatin Wirkung zeigt, ist individuell und hängt u.a. von der Dosierung, den erwünschten Effekten und anderen Faktoren ab. Bei der Einnahme normaler Dosierungen (3-5 g) kann es 2-4 Wochen dauern, bis z.B. die Muskulatur mit Kreatin „gesättigt“ ist und eine Kraftsteigerung spürbar wird.
Mit einer sog. „Ladephase“, bei der Kreatin über einige Tage in hohen Dosen (ca. 20 g/Tag) eingenommen wird, könnte der Wirkungseintritt beschleunigt werden. Allerdings führen solch hohe Dosierungen bei einigen Menschen zu Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall. Mit etwas Geduld kann daher auch auf die Ladephase verzichtet werden.
Für langfristig positive und präventive Effekte kann jedoch keine Wirkung innerhalb weniger Tage erwartet werden. Hier ist vor allem eine regelmäßige Einnahme über einen langen Zeitraum hinweg von Bedeutung.
Grundsätzlich profitieren Menschen mit geringen Kreatin-Ausgangswerten am besten und schnellsten von der Kreatin-Einnahme. Dazu gehören z.B. Vegetarier und Veganer, da sie kein Kreatin über ihre Ernährung in Form von Fleisch oder Fisch aufnehmen. Personen mit fleischarmer Ernährung können neben Kreatin auch von der Einnahme weiterer Carninutrients profitieren.
Worauf Sie bei der Einnahme von Kreatinpräparaten achten sollten
Für Kreatin gibt es unzählige Anbieter und es kursieren viele Halbwahrheiten zur Einnahme. Daher kann es schwierig sein, hier den Überblick zu wahren. Im Nachfolgenden finden Sie die wichtigsten Hinweise, die Sie bei der Einnahme von Kreatin berücksichtigen sollten:
- Kreatin wird in verschiedenen Formen bzw. Verbindungen angeboten. Die am besten untersuchte Form ist einfaches Kreatin-Monohydrat. Dabei liegt Kreatin in Verbindung mit einem Wassermolekül vor.
- Wenn Sie Wert auf höchste Reinheit und eine nachgewiesen hervorragende Qualität legen, sollte beim Kauf von Kreatin darauf geachtet werden, dass es als Markenrohstoff Das können Sie einfach prüfen: Wenn im Zutatenverzeichnis hinter Kreatin das kleine R in einem Kreis zu finden ist (dieses steht für registered trademark), ist es als Markenrohstoff enthalten.
- Die Dosierungsempfehlungen für Kreatin liegen bei etwa 2-5 g pro Tag, je nach Körpergewicht und sportlicher Belastung. Schwere Kraftsportler können auch von höheren Dosierungen profitieren. Die Dosierung kann ansonsten auch über die folgende Formel berechnet werden: 0,03 bis 0,08 g Kreatin pro Kilogramm Körpergewicht. Wichtig ist, dass Kreatin möglichst täglich eingenommen wird.
- Kreatin in normalen Dosierungen wird in aller Regel äußerst gut vertragen und ist auch bei langjähriger Einnahme sicher. Bei höheren Mengen kann es jedoch bei manchen Personen zu Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall kommen. Dann empfiehlt es sich, die Einnahmemenge auf zwei verschiedene Tageszeitpunkte aufzuteilen (z.B. morgens und nachmittags).
- Personen mit Nieren- oder Lebererkrankungen sowie eingeschränkter Nierenfunktion sollten Kreatin nur unter ärztlicher Rücksprache Darüber hinaus ist die Datenlage zur Einnahme von Kreatin bei Kindern, Schwangeren und Stillenden bislang zu gering, um hier klare Empfehlungen dafür oder dagegen auszusprechen.
- Dass Kreatin zu Haarausfall führt, ist ein Mythos, der sich hartnäckig hält. Die unzähligen Studien zu Kreatin widersprechen diesem jedoch.
- Die Kreatin-Einnahme kann zu erhöhten Kreatinin-Werten – einem Marker für die Nierengesundheit – im Blut und Urin beitragen. Daher sollte im Falle einer Kreatinin-Bestimmung der Arzt über die Kreatin-Einnahme informiert werden, um eine falsche Interpretation des erhöhten Wertes zu vermeiden. Sonst könnte der Arzt fälschlicherweise von einer schlechten Nierenfunktion ausgehen.
Tipp: Da Kreatin zu einer verstärkten Wassereinlagerung in der Muskulatur führt, sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.
Fazit: Kreatin entfaltet eine vielseitige Wirkung im Körper
Kreatin ist weit mehr als ein Supplement für Sportler: Es beeinflusst zentrale Energieprozesse des Körpers, steigert nachweislich die körperliche Leistungsfähigkeit und unterstützt gleichzeitig kognitive Funktionen sowie Aspekte der psychischen Gesundheit. Auch für ältere Menschen kann Kreatin wertvolle Vorteile bieten – von besserer Gefäßgesundheit bis zur Erhaltung von Muskelmasse. Entscheidend ist dabei eine hochwertige Form wie Kreatin-Monohydrat sowie eine konstante tägliche Einnahme. Insgesamt zeigt die Forschung klar: Kreatin ist ein vielseitiges, gut verträgliches und wissenschaftlich umfassend belegtes Supplement, das in verschiedenen Lebensphasen sinnvoll sein kann.
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