Was ist die Magnetfeldtherapie?

Immer mehr Mensche vertrauen auf die sanfte Kraft der Magnetfeldtherapie. Alle Grundlagen über die Magnetfeldtherapie haben wir in unserem ersten Artikel bereits besprochen.

Nicht nur bei Problemen des Bewegungsapparates wie Rheuma, Schmerzen, schlecht heilendem Knochenbrüchen, Arthritis oder Arthrose, auch bei Schlafstörungen oder Burnout haben sich Magnetfelder bewährt. Sogar bei der Bekämpfung von Tumoren gibt es deutliche Hinweise auf bessere Therapieerfolge wenn zusätzlich Magnetfeldgeräte eingesetzt werden.

Viele schwören auf diese sanfte Ergänzung zu konventionellen Heilmethoden.

Aber was sind denn Magnetfelder?

Energie in Form elektromagnetischer Felder durchdringen das gesamte Universum.

Nun, zumindest unser Universum, sie halten es zusammen, formen, stabilisieren oder schaffen Neues. Alles Leben hat sich mit, in und durch diese Magnetfelder entwickelt und kann nicht ohne weiterbestehen.

Alle in einer natürlichen Umgebung (wie hier auf unserem Planeten) existierenden Schwingungen nennt man Magnetfelder oder auch Bio-Magnetfelder.

Diese spielen auch in unseren Körpern eine wichtige Rolle. Sie sorgen für die Freisetzung wichtiger Botenstoffe, regulieren Regenerationsfähigkeit und Durchblutung, ohne Magnetfelder können wir keine Endorphine erzeugen – kurz wir können nicht leben.

Ob Elektrosmog oder Funkwellen diese für uns so wichtigen Magnetfelder negativ beeinflussen können ist sehr umstritten. Träfe es zu, kann der Körper, wenn er dieser Regenerationsfähigkeit beraubt wird, Krankheiten schlechter bekämpfen. Bewegungsmangel und schlechte, unausgewogene Ernährung tun ein übriges – deswegen: Runter von der Couch und in den Müll mit den Chips.

Magnetfelder in der Geschichte

Zwar wurden schon in jungsteinzeitlichen Ausgrabungen „Heilmagnetsteine“ ähnlich denen aus dem Mittelalter gefunden. Auch sind solche Steine im antiken Griechenland oder Ägypten zur Heilung eingesetzt worden. Da diese jedoch nur ein statisches Magnetfeld erzeugen können, waren sie wohl eher von „magischer“ Bedeutung aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften.

Ein statisches Magnetfeld bewirkt nur eine einmalige Polarisierung im Körper, ein pulsierendes jedoch bei jedem Frequenzwechsel.

Also doch besser ein gepulstes Magnetfeld.

Seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist die Wirkung pulsierender Magnetfelder auf lebendes Gewebe nachgewiesen. Seit dieser Zeit gibt es immer mehr Studien und Untersuchungen welche ganz deutlich belegen wie wirkungsvoll der Einsatz eines Bio-Magnetfeldgerätes bei Therapie und Gesunderhaltung ist.

Wissenschaftliche Grundlagen

Grundlage der Bio-Magnetfeldtherapie ist das Erdmagnetfeld:

Es ist ein statisches und monotones Magnetfeld mit einer Feldstärke von 50 µT (in Mitteleuropa).

T bedeutet Tesla das ist die Masseinheit der magnetischen Flussdichte.

Die Frequenz des Erdmagnetfeldes ist 0, an den Polen ist die Dichte grösser als am Äquator.

Ein magnetisches Feld besteht aus Feldlinien. Das sind magnetisch ausgerichtete geladene Kraftlinien, zum Beispiel im Körpergewebe.

Diese bilden die magnetische Wirkung. Die Anzahl der Feldlinien zwischen den Polen bleibt immer gleich. Sie treten an den Polen (Nord und Süd) ein bzw aus.

Dies ist bei der Erde so, aber auch bei magnetischen Spulen. Je höher der Magnetisierungsstrom ist, desto mehr Feldlinien können sich zwischen den Polen bilden. Die Feldlinien verdrängen sich gegenseitig, nach außen um die Spule herum, es gibt keine Überschneidungen.

Physikalische Wirkung des Erdmagnetfelds

Im Körper werden die geladenen Moleküle und Ionen als Feldlinien nach dem Erdmagnetfeld ausgerichtet, das nennt man polarisieren.

Im statischen Erdmagnetfeld erfolgt diese Ausrichtung nur einmal, danach gibt es keine weiteren physikalischen Effekte

Wir bewegen uns jedoch im Erdmagnetfeld. Jedwede Körperbewegung bewirkt eine neue Flussrichtung der Moleküle. Sehr schnelle Bewegungen erzeugen zusätzlich eine, wenn auch geringe, Induktionsspannung. Ein pulsierendes Bio-Magnetfeldgerät entspricht daher einer steten Bewegung im Erdmagnetfeld.

Wie im Erdmagnetfeld richten sich die Moleküle auch im Körper aus – entlang der Feldlinien. Das heißt, dass in einem statischen Magnetfeld die Moleküle auch so ausgerichtet bleiben.

Bei einem Wechsel der Frequenz nehmen die Moleküle während der Pausen einen unkontrollierten Zustand ein. Sobald es sich wieder aufbaut ordnen sie sich wieder entlang der Feldlinien.

Die Anzahl der Feldlinien ist abhängig von der Stärke des Magnetfeldes und bleibt dann konstant.

Das heißt:

Schwaches Magnetfeld wenig Feldlinien!
Starkes Magnetfeld viele Feldlinien! Und damit größere Durchflutung des Körpers.

Unterschied zwischen Reizstrom und Magnetfeld

Strom fließt nur in mit Elektrolyten durchsetztem Gewebe. Knochen, Sehnen und Knorpel sind aber schlechte elektrische Leiter, das heißt der Strom fließt außen rum (Stromschleife).

Für ein Magnetfeld sind Knochen, Sehnen und Gelenke kein Hindernis, das heißt dass hier alle Moleküle jeglichen Gewebes polarisiert und damit auch therapeutisch erreicht werden kann.

Auch der Hautwiderstand und das Fettgewebe wird vom Magnetfeld leicht durchdrungen, ganz im Gegensatz zum Reizstrom.

Die Wirkung des Magnetfeldes wird durch einen im Gewebe induzierten Strom noch verstärkt.

Dieser wirkt zwar ähnlich wie Reizstrom liegt aber unter der Reizschwelle der Nerven. So kann es nicht zu ungewollten Muskelkontraktionen kommen.

Der Induktionsstrom erhöht die extrazelluläre Spannung, die Ladungsverschiebung an der Zellwand wird erhöht. Diese Veränderung der Zellpermeabilität (Durchlässigkeit) verbessert den Stoffaustausch.

Resonanzfrequenz

Materie kommt ins schwingen wenn sie mit ihrer Eigenfrequenz angestoßen wird, sie kommt in Resonanz.

Ist die von außen einwirkende Frequenz nicht identisch mit der Eigenfrequenz kann das Gewebe nicht schwingen, es kommt nicht in Resonanz.

Je nach Größe und Dichte des Gewebes schwingt jeder Körperteil, bzw. seine Zellen, mit einer bestimmten Frequenz.

Wird dem Körper ein Frequenzspektrum angeboten, kommen alle Gewebe die Innerhalb dieses Spektrums liegen in Resonanz. Je nach Körperteil, Struktur und Beschaffenheit ist die Resonanz unterschiedlich, die Resonanzen entstehen nicht gleichzeitig.

Da die Masse durch ihre Trägheit wieder ausschwingt, muss sich das Frequenzspektrum laufend wiederholen. Durch diese durchlaufende Frequenzkombi kann kein Gewöhnungseffekt enstehen.

Bei einer fest eingestellten Frequenz kommt nur der Körperteil in Resonanz dessen Eigenfrequenz damit übereinstimmt.

Einsatzgebiete

Da die Wirkung eines Magnetfeldgerätes energetisierend, harmonisierend und regulierend ist, ist naturgemäß das  Anwendungsspektrum einer Bio-Magnetfeldtherapie sehr breit.

Mit Erfolg eingesetzt werden MTGs bei allen Beschwerden des Bewegungsapparates wie:

  • Arthrose
  • Arthritis
  • Muskel- und Gelenkproblemen
  • Rheuma
  • Knochenbrüchen
  • Sehnen- und Bänderverletzungen
  • Allgemeinen Schmerzen
  • Allergien
  • Diabetes
  • Schlafstörungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Verspannungen
  • Störungen des Vegetativen Nervensystems
  • und sogar adjuvant bei Krebs.

Viele Studien und Untersuchungen belegen dies – und hier steht man erst am Anfang.

Das Erdmagnetfeld beträgt ca. 50 µT. Für die Therapie vor allem chronischer Erkrankungen ist jedoch eine wesentlich größere Intensität erforderlich, vor allem wenn sich der Erfolg in relativ kurzer Zeit zeigen soll.

Moderne Magnetfeldgeräte bieten zwischen 40 µT bis weit über 1000 µT Leistung.

Welches Magnetfeldgerät für mich?

Um es einfach zu sagen – es macht sich hier bezahlt auf Qualität zu achten. Billig kommt hier fast immer teuer.

Diese Geräte sind nicht gepulst, haben nur feste Frequenz(en), zuwenig und zu schwache Magnetspulen – kurzum Müll.

Wichtig ist ein gepulstes Magnetfeld, verschiedene Frequenzbereiche (5 sollten es bei großen, hochwertigen Matten schon sein) sowie viele und leistungsfähige Spulen.

In Zeiten der Gesundheitsreformen und Einheitsmedizin kann es durchaus Sinn machen seine Gesundheitsvorsorge in die eigenen Hände zu nehmen. So denken wir jedenfalls.

Jürgen Kaa ist Mitgründer von Lebenskraftpur. Als geprüfter Pharmaberater mit 25 Jahren Berufserfahrung in der Naturheilkunde ist er auf den Spuren vergessener Therapien und vom Markt verschwundenen Präparaten, um seinen Kunden die natürlichste und wirkungsvollste Hilfe zu bieten.

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