Bio Bitterkräuter I Tropfen

Sorgsam abgestimmte Bitterstoffe im Einklang mit den Rezepturen der Hildegard von Bingen

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  • Vereint Pflanzenauszüge mit besonders hohen Bitterwerten
  • Kombiniert verschiedene Arten von Bitterstoffen
  • Entwicklung unter Berücksichtigung von altem Kräuterwissen
  • Rohstoffe 100 % aus Öko-Anbau, frei von künstlichen Konservierungs- und Aromastoffen
  • Geringer Alkoholanteil von 22 %
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Was ist Bio Bitterkräuter I Tropfen? Bio Bitterkräuter I Tropfen vereint Auszüge aus 10... mehr

Was ist Bio Bitterkräuter I Tropfen?

Bio Bitterkräuter I Tropfen vereint Auszüge aus 10 wertvollen Bio-Bitterkräutern in einer einzigartigen Komposition, welche auf traditionelle Art in Deutschland hergestellt wurde.

Die Rezeptur entstand im Einklang mit den Empfehlungen der Hildegard von Bingen aus der Kloster- und Kräuterheilkunde und wurde von uns durch Wermut ergänzt.

Enthalten sind im Einzelnen:

  • Angelikawurzel,
  • Enzianwurzel,
  • Galgant,
  • Ingwer,
  • Artischocke,
  • Mariendistelkraut,
  • Wermut,
  • Zimt,
  • Kardamom
  • und Kurkuma.

Aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe weist Bio Bitterkräuter I Tropfen einen besonders intensiv bitteren Geschmack auf. Abgerundet wird dieser durch die aromatischen Komponenten Zimt, Kurkuma und Kardamom, welche zudem sog. Karminativa (Pflanzenstoffe, die bei Blähungen verwendet werden) enthalten und die volle Kraft der Bitterstoffe unterstützen.

100 % Bio-Qualität ohne Zusatzstoffe

Die verwendeten Kräuter und Wurzeln in Bio Bitterkräuter I Tropfen stammen aus 100 % ökologischem Anbau. Sie sind somit frei von Pflanzenschutzmitteln und künstlichen Konservierungs- und Aromastoffen.

Weitere Produktbesonderheiten

Bei der Entwicklung von Bio Bitterkräuter I Tropfen haben wir großen Wert darauf gelegt, drei wesentliche Bitterstoff-Gruppen zu kombinieren. Dabei wurden bewusst Pflanzen ausgesucht, welche zudem mit einem hohen Bitterwert überzeugen.

Für den bestmöglichen Erhalt aller wertvollen Bitter- und Pflanzenstoffe war uns darüber hinaus ein schonendes, traditionelles Extraktionsverfahren mittels Alkohol besonders wichtig. Alle enthaltenen Bestandteile werden zudem ausschließlich in Deutschland verarbeitet und abgefüllt.

Ausgewogene Kombination aus drei Bitterstoff-Gruppen

So werden Bitterstoffe oder Amara (vom lateinischen „amara“ = bitter, herb) aufgrund ihrer besonderen, zusätzlichen Eigenschaften in verschiedene Gruppen eingeteilt.

Für Bio Bitterkräuter I Tropfen haben wir bewusst eine Pflanzen-Extrakt-Kombination gewählt, welche drei bekannte Bitterstoff-Gruppen umfasst:

  • Amara tonika bzw. pura (stärkend bzw. rein-bitter),
  • Amara aromatica (aromatisch-bitter), da sich die Effekte der Bitterstoffe mit den positiven Eigenschaften ätherischer Öle verbinden,
  • und Amara acria (scharf-bitter), da diese Bitterstoffe auch Scharfstoffe enthalten1,2.

So zählen z.B. Enzian und Artischocke zur ersten Gruppe, Angelikawurzel (Engelwurz) und Wermut zur zweiten und Galgant sowie Ingwer zur dritten Bitterstoff-Gruppe1,2.

Neben diesen drei Bitterstoff-Gruppen gibt es zusätzlich eine vierte: Amara mucilaginosa. Bitterstoffe, die dieser Gruppe zugeordnet sind, werden vornehmlich wegen ihrer schleimbildenden Eigenschaften verwendet, welche hier nicht im Vordergrund stehen.

Bitterwerte der Kräuter

Darüber hinaus haben wir für Bio Bitterkräuter I Tropfen Pflanzen mit möglichst hohem Bitterwert ausgewählt.

Hohe Bitterwerte stehen für stark bittere Stoffe, niedrigere Werte für weniger bittere. So hat der bekannte Löwenzahn beispielsweise einen Bitterwert von 100.

Bitterwerte in Bio Bitterkräuter I Tropfen

Im Vergleich dazu weisen die in Bio Bitterkräuter I Tropfen enthaltenen Kräuter wesentlich höhere Bitterwerte auf wie bspw.:

  • Artischocke: 10.000
  • Wermut: 15.000-25.000
  • Enzian: 10.000-30.000

Sie sorgen für einen optimalen Bitter-Effekt unserer Bio Bitterkräuter I Tropfen.

Vier Bitterstoff-Kategorien mit Beispielen

Abb. 1-1: Tabelle der vier Bitterstoff-Kategorien mit Beispielen.

Langsame Extraktion mit geringem Alkoholgehalt für das bestmögliche Spektrum an Inhaltsstoffen

Um die begehrten Bitterstoffe zu gewinnen, werden die erlesenen Pflanzen über 8 Wochen lang kalt in 22 % Alkohol angesetzt. Diese traditionelle Extraktionsmethode gibt der Pflanze Zeit, ein breites Spektrum an Inhaltsstoffen abzugeben.

Glücklicherweise konnten wir für Bio Bitterkräuter I Tropfen noch einen Hersteller finden, der nach der traditionellen Art, mit einem möglichst geringen Alkoholanteil und einer langen Ruhephase die wertvollen Inhaltsstoffe der Pflanzen gewinnt.

Ein hoher Alkoholgehalt extrahiert schneller

Denn oftmals werden Kräuterauszüge mit hochprozentigem Alkohol extrahiert. Dieser entzieht den Pflanzen ihre Inhaltsstoffe schneller und erlaubt somit eine schnellere Produktion. In der kurzen Extraktionszeit verbleiben jedoch auch viele Inhaltsstoffe in der Pflanze zurück und werden ungenutzt entsorgt.

Wir sehen es jedoch als wertvoller an, der Pflanze auf sanfte Weise möglichst viele ihrer Inhaltsstoffe zu entlocken.

Natürliche Trübung durch grobe Filterung

Zusätzlich zu einer langen Extraktionsphase haben wir uns auch für den Erhalt der natürlichen Trübung entschieden. So werden die Extrakte nur grob gefiltert, um größere Pflanzenteile abzutrennen. Dadurch können so viele Pflanzenstoffe wie möglich erhalten bleiben.

Mit der Zeit können sich die größeren Bestandteile am Boden der Flasche absetzen. Daher sollte Bio Bitterkräuter I Tropfen vor Gebrauch gut geschüttelt werden, damit sich alle Inhaltstoffe wieder gut verteilen.

Kompletter Produktionsprozess in Deutschland

Alle Produktionsschritte für Bio Bitterkräuter I Tropfen von der bereits erwähnten schonenden Extraktion der bitteren Inhaltsstoffe und der Mischung der Einzelkomponenten bis hin zur Abfüllung und Verpackung des Endproduktes erfolgen in Deutschland.

Warum enthält Bio Bitterkräuter I Tropfen Alkohol?

Bei der Entwicklung von Bio Bitterkräuter I Tropfen haben wir uns auch intensiv mit den verschiedenen Extraktionsmöglichkeiten beschäftigt. Letztendlich fiel unsere Entscheidung ganz bewusst auf eine Variante mit Alkohol. Er wird seit alters her in der Kräutermedizin eingesetzt, um Inhaltsstoffe aus Pflanzen zu extrahieren. Gleichzeitig werden die Extrakte durch Alkohol verlässlich konserviert. Damit ist die Herstellungskette von A bis Z rein natürlich und wir können vollständig auf zusätzliche Verarbeitungsschritte oder die Zugabe von Konservierungsmitteln (wie Glycerin) verzichten.

Mit einem Alkoholgehalt von 22 % enthält Bio Bitterkräuter I Tropfen deutlich weniger Alkohol als viele andere Produkte auf dem Markt.

Alternative, bitterstoffreiche Produkte ohne Alkohol

Neben Bio Bitterkräuter I Tropfen umfasst unser Sortiment auch verschiedene andere Produkte, die keinen Alkohol enthalten und ebenfalls reich an natürlichen Bitterstoffen sind.

Dazu zählen Bio 7 Kräuter nach Bertrand Heidelberger mit Wermut und Schafgabe sowie Bio Wildkräuter Pur mit Löwenzahn, Mariendistel und Beifuß.

Exkurs: Bitterstoffe, Bitterwert und Bitterrezeptoren im menschlichen Körper

Der menschliche Körper ist ideal auf Bitterstoffe eingestellt. Denn sie sind ein natürlicher Bestandteil der menschlichen Nahrung und werden normalerweise in großer Bandbreite aufgenommen. Erst durch die zunehmende Industrienahrung und spezielle Pflanzenzüchtungen, die weniger Bitterstoffe enthalten, werden sie dem Körper deutlich seltener zugeführt.

Dabei werden viele wichtige Prozesse im menschlichen Körper durch Bitterstoffe angeregt. Nicht nur die Zunge, sondern auch der Darm, das Gehirn, die Haut, die Blase und die oberen Atemwege verfügen über Rezeptoren, die bittere Stoffe wahrnehmen.

Was sind Bitterstoffe?

Allgemein wird unter Bitterstoffen eine breite Gruppe an chemisch unterschiedlich aufgebauten Stoffen zusammengefasst, die alle ähnliche Effekte auf den menschlichen Körper haben. Die meisten Bitterstoffe, die pflanzlichen Ursprungs sind, zählen zu den Flavonoiden (Pflanzenfarbstoffe), Alkaloiden (natürlich vorkommende stickstoffhaltige, organische Verbindungen) und Monoterpenen (Hauptbestandteile von ätherischen Ölen)1.

Unterschieden werden die Bittermittel (Amara genannt) anhand ihrer begleitenden Eigenschaften. So werden sie in der Pflanzenheilkunde eingeteilt in:

  • Amara tonica (reine Bittermittel, wie Enzian, Artischocke oder Löwenzahn),
  • Amara aromatica (Bittermittel mit ätherischen Ölen, wie Beifuß, Hopfen, Schafgabe oder Wermut)
  • und Amara acria (Bittermittel mit Scharfstoffen, wie Ingwer, Galgant oder Gelbwurz)1.

Was sagt der Bitterwert aus?

Je nach Intensität seines Geschmacks erhält ein Bitterstoff einen individuellen Bitterwert. Dieser wird über ein standardisiertes, im europäischen Arzneibuch beschriebenes Verfahren bestimmt.

Dabei wird 1 g einer bitteren Substanz so weit verdünnt, bis gerade noch ein bitterer Geschmack wahrnehmbar ist.

Ein Bitterwert von 1.000 bedeutet, dass 1 g der Substanz mit 1.000 ml Wasser verdünnt werden musste, um noch einen Hauch bitter zu schmecken. Bei einem Wert von 15.000 werden pro Gramm Testsubstanz 15.000 ml Wasser benötigt, um diese gerade noch bitter bzw. nahezu neutral schmecken zu lassen.

Ungeahnte Vielfalt und Vielzahl an Bitterrezeptoren im menschlichen Körper

Der gesamte menschliche Körper ist auf die Aufnahme von bitteren Stoffen eingerichtet. Dabei beginnen die Effekte der Bitterstoffe direkt im Mund.

Während die Geschmackempfindungen „süß“ und „umami“ nur über 3 verschiedene Rezeptorgruppen im Mund übermittelt werden, wird der bittere Geschmack über 25 verschiedene Bitterrezeptorklassen ausgelöst. Das bedeutet, der Mensch ist in der Lage, 25 verschiedene Bitterstoffarten zu unterscheiden.

Diese werden in über 2.000 Bittergeschmacksknospen (Rezeptoren), die alle 5-6 Tage erneuert werden, als erstes im Mundraum wahrgenommen. Die Bitterstoff-Rezeptoren sind vor allem am Zungenrand sowie im Gaumen- und Rachenbereich angesiedelt.

Aber auch im Darm, im Gehirn, der Haut, der Blase sowie in den unteren und oberen Atemwegen sind unterschiedliche Bitterrezeptoren zu finden. Jeder dieser Rezeptoren erkennt individuelle Bitterstoffe.

Wenn ein Bitterstoff an einen Rezeptor anbindet, gibt dieser weitere Signale an den Körper ab. So werden von Bitterstoffen eine Vielzahl von Prozessen im menschlichen Organismus angestoßen2.

Kinder nehmen Bitterstoffe noch viel intensiver wahr

Kinder besitzen sogar noch mehr Bitterrezeptoren als Erwachsene, wodurch sie verständlicherweise noch viel empfindlicher auf bittere Stoffe reagieren. Für Kinder stellt diese hohe Sensibilität gegenüber Bitterem einen natürlichen Schutz vor potenziellen Giftstoffen (die häufig auch bitter schmecken) dar1.

Bitte informieren Sie sich eigenständig

Als Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln ist es uns leider nur bedingt erlaubt bereits veröffentliche Studien bzw. Untersuchungen zu zitieren und in einen ganzheitlich sinnvollen Kontext zu stellen.

Aus diesem Grund ist es ratsam sich über unsere Seite hinaus über die Vorteile unserer Produktinhalte zu informieren. Beispielsweise in seriösen naturheilkundlichen Internet- oder Literaturquellen.

Verpackung in Braunglas

Wir liefern dieses Premiumprodukt ausschließlich im lichtgeschützten Braunglas in Apothekerqualität. Der höhere Aufwand und die Kosten sind in unseren Augen gerechtfertigt. Denn hochwertige Inhaltsstoffe verdienen eine ebenso hochwertige Verpackung. Folgende Vorteile bietet Braunglas:

  • Glas reagiert nicht mit anderen Elementen, ist ungiftig, hitzestabil und leicht zu reinigen
  • Braunglas in Apothekerqualität schützt den Inhalt zuverlässig vor Oxidation
  • Für die Produktion von Braunglas wird kein Erdöl verwendet, sondern geschmolzener Sand und ist damit wahrhaft nachhaltig
  • Glas ist zu 100 % recycelbar
  • Das Glas ist vielfältig im Haushalt einsetzbar

Herstellung

Wir lassen Bio Bitterkräuter I Tropfen in einer kleinen Manufaktur in Deutschland herstellen. Was die Qualität unserer Produkte angeht, machen wir keine Kompromisse!

Quellen

  1. U. Bühring, Praxis-Lehrbuch Heilpflanzenkunde, vol. 4. Stuttgart: Karl F. Haug Verlag, 2014.
  2. S. Bäumler, Heilpflanzen Praxis heute, 2nd ed. München: Elsevier GmbH, 2013.
  3. J. Jeruzal, S. Atecka, W. Fendler, and W. Pietruszewska, “Molecular Sciences Clinical Role of Extraoral Bitter Taste Receptors,” doi: 10.3390/ijms21145156. [Accessed: Aug. 19, 2022]
  4. U. Siedentopp, “Bitter — mehr als ein Geschmack,” Deutsche Zeitschrift für Akupunktur, vol. 59, no. 3, pp. 41–44, 2016, doi: 10.1016/S0415-6412(16)30091-1.
  5. V. Lad, Lehrbuch des Ayurveda - Band 3. Narayana Verlag, 2017.
Inhaltsstoffe von Bio Bitterkräuter I Tropfen Zutaten: Wasser, 22 % vol. Alkohol*,... mehr

Inhaltsstoffe von Bio Bitterkräuter I Tropfen

Zutaten: Wasser, 22 % vol. Alkohol*, Extrakte aus Angelikawurzel*; Enzianwurzel*; Wermut*; Kardamomsamen*; Galgant*; Ingwer*; Artischocke*; Kurkuma*; Zimtrinde*; Mariendistelkraut*

* = aus kontrolliert biologischem Anbau

Inhaltsstoffe im Detail


Angelikawurzel (Angelicae radix)
Angelika gehört zu den Doldenblütlern (Familie Apiaceae). Sie wächst an Flussufern, auf feuchten Wiesen und in Schluchten höherer Gebirge in Nordeuropa und Nordasien. Die bis ca. 3 m hohe, zwei- bis vierjährige Pflanze besitzt einen dicken Wurzelstock und einen aufrechten, gerillten, oft rotbraunen Stängel. Der Wurzelstock ist reich an ätherischen Ölen sowie Bitter- und Scharfstoffen. Er riecht stark würzig und schmeckt zuerst aromatisch, dann scharf, bitter und anhaltend brennend. Aufgrund der wertvollen Inhaltsstoffe in ihrer Wurzel wird die Angelika seit dem 14. Jh. in den Klostergärten Mitteleuropas kultiviert und in vielen Bereichen eingesetzt.


Enzianwurzel (Gentiana radix)
Gelber Enzian (Gentiana lutea) gehört zur Familie der Enziangewächse, gedeiht vor allem in der Alpenregion und wird stattliche 1,20 m hoch. Die bis zu 7 kg schwere Wurzel enthält 2-4 % Bitterstoffe mit einem hohen Bitterwert von 10.000 bis 30.000. Aus dieser Wurzel werden zahlreiche Extrakte und Tinkturen hergestellt und seit dem Mittelalter bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt.


Wermut (Artemisia absinthium)
Wermut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Heimisch ist er in den trockenen Gebieten Europas und Asiens, wo er wild an Zäunen, an Wegesrändern und auf Schuttplätzen wächst. Wermut ist eine sehr alte Heilpflanze, deren Verwendung bereits bei den Ägyptern erwähnt wird. Im Mittelalter erscheint Wermut in der Lehre der Hildegard von Bingen. Er wird als „Heilbitter“ bezeichnet und ist das bitterste heimische Kraut. Die Inhaltsstoffe des Wermuts sind bis zu 1,5 % ätherische Öle und Bitterstoffe mit einem Bitterwert von 15.000-25.000.


Kardamomsamen (Elettaria cardamomum)
Kardamomsamen sind unregelmäßig geformte, hellbraune oder graue, grobe Samen, die in den Kardamomkapseln sitzen. Kardamom gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Beheimatet ist er im westlichen Südindien und in Sri Lanka, wo er bevorzugt in feuchten Bergwäldern in Höhen zwischen 750 und 1500 m anzutreffen ist. Kardamomsamen sind reicht an ätherischen Ölen, welche für den zitronig-aromatischen, mild brennenden und würzigen Geschmack verantwortlich sind.


Galgant (Alpinia officinarum)
Galgant ist ein Ingwergewächs (Zingiberaceae), das hauptsächlich in China verbreitet ist. Er benötigt ein tropisch feuchtes Klima und wächst bevorzugt auf lockeren, nährstoffreichen Böden. Im Mittelalter gelangte er aus China über Indien und Arabien nach Mitteleuropa. In der Medizin der heiligen Hildegard von Bingen besaß die Pflanze bereits einen hohen Stellenwert und wurde wegen ihres Gehalts an Scharfstoffen und ätherischen Ölen geschätzt. Sie nannte Galgant das Gewürz des Lebens.


Ingwer (Zingiber officinalis)
Ingwer oder Ingwerwurzel ist der dicke Stamm einer Pflanze der Familie der Ingwergewächse, die in Indien und Südostasien beheimatet und eng mit Kurkuma, Kardamom und Galangal verwandt ist. Ingwerwurzelstock stellt ein beliebtes aromatisches Gewürz in der Küche dar und findet seit Jahrhunderten Anwendung in der ganzheitlichen ayurvedischen Lehre5.


Artischocke (Cynara scolymus)
Die Artischocke gehört zu den Korbblütlern (Asterceae) und stammt ursprünglich aus Äthiopien. Heute wird sie weltweit als Feingemüse kultiviert. Im Mitteleuropäischen Raum wird die Artischocke als Heilpflanze deutlich im 16. Jh. greifbar. Besonders wertvoll sind die enthaltenen Bitterstoffe und Chlorogensäure, welche für den bitteren Geschmack verantwortlich gemacht werden.


Kurkuma (Curcuma longa)
Kurkuma gehört zur Familie der Ingwergewächse und ist auch unter den Bezeichnungen Gelbwurz oder Gelbwurzel bekannt. Sie stammt aus Südasien und wird in Indien schon seit mehreren tausend Jahren als mild würzig und leicht bitter schmeckendes Gewürz und Heilmittel eingesetzt. Ihre intensiv gelb-orangene Farbe verleiht ihr das Polyphenol Curcumin.


Zimtrinde (Cinnamomum verum)
Zimt gehört zu den ältesten Gewürzen der Welt. Der Cylon-Zimtbaum ist ein Lorbeergewächs (Lauraceae), das in Süd und Südostasien beheimatet ist. In der Zimtrinde sind ca. 2,5 % ätherische Öle enthalten, welche für den typischen Zimtgeruch verantwortlich sind. In der Antike wurde Zimt als Heilpflanze, Gewürz für Räucherungen und als Parfüm verwendet. Im Mittelalter war Zimt in Europa selten und von hohem Wert.


Mariendistelkraut (Silybum marianum)
Die Mariendistel zählt zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ursprünglich stammt sie aus Süd-Europa, Südrussland, Kleinasien und Nordafrika. Mittlerweile kommt sie auch in Mitteleuropa verwildert vor. Die Früchte der Mariendistel werden im reifen Zustand in den Monaten August und September gesammelt, dann sind sie reich an ihrem wertvollsten Inhaltstoff (Silymarin), welcher für die Nutzung der Pflanze seit Altertum als Heilpflanze verantwortlich gemacht wird.

10-15x Verzehrempfehlung von Bio Bitterkräuter I Tropfen 10-15 Tropfen vor oder... mehr
10-15x

Verzehrempfehlung von Bio Bitterkräuter I Tropfen

10-15 Tropfen vor oder nach dem Essen pur oder in etwas Wasser verdünnt im Mund zergehen lassen.

Bitterkräuter sollten nicht erhitzt werden.

Tipps zur Einnahme

  • Bei Appetitlosigkeit und zur Vorbereitung des gesamten Verdauungstrakts auf die Verdauungsarbeit 30 min vor dem Essen einnehmen und einige Zeit im Mund belassen, damit sich die Effekte über die Geschmacksknospen voll entfalten können.
  • Bei Verdauungsstörungen, Völlegefühl, Blähungen und Bauchschmerzen kann die Einnahme nach dem Essen besonders wohltuend sein.

Gewöhnungseffekt bei Bitterstoffen

Bei Bitterstoffen tritt normalerweise innerhalb weniger Wochen ein Gewöhnungseffekt ein. Das bedeutet, dass der Körper zunehmend schwächer auf dieselben Bitterstoffe reagiert. Daher empfiehlt sich nach ein paar Wochen ein Wechsel auf eine andere Kombination3,4.

Hinweis

  • Bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren sowie Gallensteinen werden Bitterstoffe mit einem Bitterwert über 10.000 nicht empfohlen. Der in Bitterkräuter I Tropfen enthaltene Wermut besitzt einen Bitterwert von 15.000-25.000.

Portionen pro Glas

Ein Glas Bio Bitterkräuter I Tropfen enthält 1780 Tropfen. Das entspricht 178-117 Tagesportionen.

Lagerung

Geschlossen, kühl, trocken und lichtgeschützt, außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern.

In Erwägung kann hierzu bspw. der Schlafbereich gezogen werden, da dieser Studien zufolge die genannten Kriterien am häufigsten erfüllt. Aber auch luftdicht verschlossene, dunkle Behälter können eine gute Möglichkeit darstellen.

Die Aufbewahrung in Nassbereichen (z.B. Badezimmer) sowie in der Nähe eines Ofens oder der Spüle sind nicht geeignet, da hohe Temperaturen und Feuchtigkeit die Qualität der Präparate mindern können.

Es liegen noch keine Fragen zu diesem Produkt vor. mehr

Es liegen noch keine Fragen zu diesem Produkt vor.

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung... mehr

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden.

Geschlossen, kühl, trocken und lichtgeschützt, außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern.

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Dr. med. Arman Edalatpour

„Als holistischer Arzt halte ich immer Ausschau nach guten Naturprodukten für meine Patienten, aber auch für mich und meine Familie. Nach langer Suche bin ich bei Lebenskraftpur fündig geworden. Ein Unternehmen mit viel Herz und Leidenschaft für eine ganzheitliche Gesundheit. Natürliche Produkte mit bester Qualität aus qualitativ hochwertigen Rohstoffen. Keine unsinnigen Zusatzstoffe sowie eine stimmige Dosierung und Zusammensetzung. Man merkt, dass die Präparate sehr durchdacht sind.“